Mitmach-Zirkus „Blubber“ gastiert für eine Projektwoche an Grundschule Petermoor

Seiltanzen, Jonglieren, Schwertkampf

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Reichlich Beachtung bei den Schülern findet dieser Border Collie. Ramon Hein (r.), Tier-Dresseur beim Mitmach-Zirkus „Blubber“, hat alles im Blick.

Bassum - Von Tobias Kortas. Viel Trubel herrscht zurzeit in der Grundschule Petermoor an der Manfred-Krause-Straße. Am Sonnabend ist der Mitmach-Zirkus „Blubber“ angereist – eine Artistengruppe, die auf Projekte an Schulen spezialisiert ist. Am Sonntag ging es mithilfe von Eltern der Grundschüler dann an den Aufbau eines Zirkuszeltes auf dem Gelände der Schule.

Insgesamt zehn Artisten, sechs Erwachsene und vier Kinder, üben in einer Projektwoche mit knapp 200 Kindern für Aufführungen morgen um 15 sowie um18 Uhr. Auch die Grundschule Nordwohlde und die Erlenschule Syke sind an dem Projekt beteiligt.

Ramon Hein vom Zirkus-Team unterrichtet die Kinder in der Ring-Akrobatik. Dabei zeigen die Kinder mit seiner Hilfe schon beeindruckende Kunststücke.

Viele kleine Zuschauer findet ein Border Collie, der unter Anweisung von Hein über drei Schüler in Liegestütz-Haltung springt. Die Kinder bewundern den gehorsamen und sprungstarken Hund.

Lea aus der dritten Klasse der Grundschule Nordwohlde ist voll bei der Sache: Fleißig trainiert sie das Tellerdrehen. Es klappt schon beinahe perfekt. „Ich bin auch schon auf dem Einrad gefahren und habe im Zirkuszelt Jonglieren geübt. Es macht mir alles sehr viel Spaß, und ich freue mich auf die Aufführungen“, berichtet Lea. Ein mulmiges Gefühl hat die Drittklässlerin aber doch: „Ich bin etwas nervös“, gesteht sie.

Ein Mitmach-Zirkus ist an der Grundschule Petermoor kein Novum. „Wir hatten hier vor drei oder vier Jahren schon einmal einen anderen Zirkus zu Gast“, erinnert sich Marie Kreis, Klassenlehrerin an der Schule. Am aktuellen Projekt weiß Kreis besonders die Kooperation mit der Grundschule Nordwohlde und der Erlenschule zu schätzen. „Alle Kinder haben gemeinsam viel Spaß, und wir sind alle natürlich schon ganz gespannt auf die Vorführungen.“

Zu diesen erwartet die Lehrerin vor allem Eltern, Geschwister und Großeltern der Grundschüler. Außerdem rühren die Kinder kräftig die Werbetrommel. „Sie gehen in Begleitung von Erwachsenen durch die Stadt und verteilen selbst gemalte Plakate.“

Zu Platzproblemen kommt es laut Kreis aufgrund der erhöhten Schülerzahl jedoch nicht. Schließlich bastelt jeweils die Hälfte der Schüler für zwei Schulstunden an Mini-Manegen im Schuhkarton, Jonglierbällen, Pappmaschee-Figuren oder Werbeplakaten in den Räumen der Schule, während die andere Hälfte draußen sowie im Zirkuszelt an Showeinlagen und Tricks feilt. Nach einem halben Schultag kommt es dann zum Wechsel.

Die Schülerinnen Lara und Charlotte haben eine besonders ansehnliche Manege im Schuhkarton gebastelt – eine Seiltänzerin, ein Ring-Akrobatin, ein Clown und ein Löwe mit einem Dompteur sind darin zu sehen. „Wir haben gestern damit angefangen und heute daran weiter gebastelt“, erklären die Mädchen. Lara war auch beim Seiltanzen erfolgreich. „Ich bin ein paar Mal rübergekommen.“

Im Zelt geht es unterdessen bei der Gruppe „Piratenkiste“ spektakulär zu: Mehrere Kinder fechten mit Spielzeug-Schwertern gegeneinander – eine Showeinlage für die Aufführung. Dazu übt die Gruppe einen Zaubertrick ein, bei dem sich ein Kind in eine Kiste setzt, während die anderen von außen Schwerter hereinstecken. Aber keine Angst: Es kann nichts passieren.

Mitmach-Zirkus "Blubber" in Bassum

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