Bewegung in Bundesstraßen-Diskussion

Ausbau der B51 bei Bassum für 2023 anvisiert

Hannelore Kosche und Jürgen Schierholz mit Protest-Banner gegen Ausbau der B51.
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Der Ausbau der B51 ist umstritten. Neben anderen Bassumern haben sich Hannelore Kosche und Jürgen Schierholz klar dagegen positioniert.

Zwischen Klenkenborstel und Fesenfeld soll die Bundesstraße 51 ausgebaut werden. Bis die Bagger anrollen, wird es aber noch etwas dauern.

  • Interessen der Betroffenen sollen berücksichtigt werden.
  • Planfeststellungsverfahren soll bis 2021 abgeschlossen sein.
  • 2022 erfolgt der eigentliche Grunderwerb.

Bassum – Er ist umstritten und seit vielen Jahren im Gespräch: Der 2+1 Ausbau der Bundesstraße 51 in Bassum zwischen den Ortsteilen Klenkenborstel und Fesenfeld. Immer mal wieder flackert er in den Diskussionen auf und verschwindet wieder. Wie weit sind die Planungen inzwischen vorangeschritten?

„Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg hat beim Landkreis Diepholz den Antrag auf Planfeststellung für den Ausbau gestellt“, teilt Mareike Rein als Sprecherin des Landkreises auf Nachfrage mit. „Ein wesentlicher Baustein des Planfeststellungsverfahrens ist die möglichst breite Öffentlichkeitsbeteiligung. Dadurch soll erreicht werden, dass alle Argumente gehört und die Interessen der Betroffenen möglichst berücksichtigt werden.“

Die Stadt Bassum und der Landkreis Diepholz bereiteten aktuell die Auslegung der Planunterlagen vor, sodass im nächsten Schritt gegebenenfalls Einwendungen vorgebracht werden können. „Bedingt durch die Corona-Pandemie werden die weiteren Verfahrensschritte voraussichtlich, anders als bisher üblich, digital im Rahmen des Planungssicherstellungsgesetzes stattfinden“, sagt Rein. Der Beginn der Auslegung werde vorab öffentlich bekannt gemacht.

Baubeginn der B51 könnte 2023 erfolgen

Es sei vorgesehen, dass das Planfeststellungsverfahren bis Ende 2021 abgeschlossen ist. 2022 folgt dann der eigentliche Grunderwerb. „Und wenn auch dieser abgeschlossen wurde, könnte theoretisch ab 2023 mit dem Bau begonnen werden, wenn die Mittel dafür im Bundeshaushalt bereitstehen“, erläutert Rein abschließend.

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