Mehr Trucks für volle Mägen

Street-Food-Festival in Bassum lockt in diesem Jahr mit größerer Auswahl

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Gute Laune bei den Festival-Gästen, die im vergangenen Jahr etwas zu futtern ergattert hatten. Leider war das nicht bei allen der Fall. Das soll dieses Jahr anders werden.

Bassum - Dieses Mal soll niemand hungrig nach Hause gehen. Zumindest tut Michael Maas im Vorfeld alles, damit dieser Vorsatz beim zweiten Street-Food-Festival in Bassum wahr wird. Der Organisator und Junior-Chef des gleichnamigen Modehauses steckt schon seit Monaten in den Vorbereitungen, damit der Ostersamstag, 31. März, den Besuchern in schöner Erinnerung bleibt.

Von 12 bis 21 Uhr warten auf dem Parkplatz des Modehauses 27 Trucks, die für jeden Geschmack etwas bieten wollen. „Es gibt eine große Vielfalt“, verspricht Maas. „Wir haben mexikanisches und indisches Essen, Bubble-Waffeln, Craft-Bier, Crêpes, Cheese-Cakes, exotisches wie Pastrami (geräuchertes und gewürztes Fleisch) und Klassiker wie Hot-Dogs. Zudem werden die Gewinner der Sendung ,Die Karawane der Köche’ etwas anbieten“, zählt Maas nur ein paar Trucks auf.

Er selbst hat sich fest vorgenommen, bei „Beats&Burger“ aus Asendorf vorbeizuschauen. Inhaber Eckart Noltemeier hilft Maas beim zweiten Festival. „Auch die Verwaltung und der Bauhof unterstützen uns ganz toll.“

Die Idee zu der Veranstaltung hat der Organisator aus Hamburg mitgebracht. „Es war viel Arbeit, schließlich musste ich alle Trucks anschreiben und fragen, ob sie nach Bassum kommen würden.“ Zwölf sagten im vergangenen Jahr zu. Viel zu wenig, wie Maas schnell feststellte. „Ich hatte mit 1 000 Gästen gerechnet und es kamen bis zu 7 000. Ab 15 Uhr hatten die ersten Trucks kein Essen mehr und um 18.30 Uhr war alles weg.“ Für die Gastronomen sei das super gewesen, die hätten sich im Nachhinein noch bei Maas bedankt, weil die Leute alle zu ihnen gekommen seien.

Festival soll Dauereinrichtung werden

Aber viele Gäste seien natürlich enttäuscht gewesen und hätten ihrem Ärger vor allem im Internet Luft gemacht. „Ich kann das verstehen, und sowas soll sich auch nicht wiederholen“, sagt Maas. Aber auf der anderen Seite habe er sich gefreut, dass die Veranstaltung so eingeschlagen sei. Dieses Jahr habe er bei seinen Anschreiben an die Truck-Besitzer die Zeitungsartikel über das überlaufende Festival beigelegt – perfekte Werbung, die zeigte, dass es sich lohnt, nach Bassum zu kommen.

Nun hofft der Organisator noch auf gutes Wetter und dass wieder viele Leute kommen. „Auf Facebook haben schon an die 1 000 Interesse signalisiert und ab kommenden Montag gehen wir bei der Werbung in die Offensive.“

Maas möchte das Street-Food-Festival zu einer Dauereinrichtung am Ostersamstag in Bassum machen. „Ich finde diesen Termin ganz passend. Am Karfreitag kommen meist die Familien zusammen, um das Osterwochenende gemeinsam zu verbringen. Sie sind Zuhause, haben Zeit und fragen sich vielleicht, was sie in Bassum unternehmen können. Das Festival soll eine Antwort darauf bieten. Außerdem sind wir damit die ersten in der Region, die mit diesem Event starten.“ Der Eintritt ist kostenlos.

juk

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