Mehr als 800 Silvestermarschierer in den Bassumer Stiftsfuhren

Nur ein paar Kracher

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Nach schleppendem Beginn war es gegen 15 Uhr total voll in den Stiftsfuhren.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne. „Das ist nach dem miesen Vormittagswetter nun mit 825 Marschierern ein herausragendes Ergebnis“, stellte Volker Malowitz von den Bassumer Schwerathleten fest. Seit Jahren verbucht er als Zähler jeden fest, der sich am Silvestertag in den Bassumer Stiftsfuhren einfindet.

„Es begann wirklich sehr schleppend in diesem Jahr“, sprach Malowitz weiter. „Doch ab 14.30 Uhr tobte endlich wieder der Bär.“ Die Leute genossen den Sonnenschein, der sich ab 14 Uhr ungetrübt zeigte und allen einen sehr angenehmen Marsch durch die Stiftsfuhren bescherte.

Rolf Hartmann von den Bassumer Schwerathleten, seit 36 Jahren hauptverantwortlich für die Kultveranstaltung, reagierte erleichtert, als sich die Massen um den Grill- und den Glühweinstand drängten. „Es sind viele Vorarbeiten zu leisten“, so der Schwerathleten-Chef, der sich jedoch auf eine bestens eingespielte Mannschaft verlassen kann. „Es hat jeder seinen Platz. Die Griller grillen seit Jahren im kleinen Zelt, die Glühwein-Ausschenker haben Jahr für Jahr ihre feste Aufgabe im großen Zelt, und auch die Gläserwäscher und Leergut-Einsammler sind immer die gleichen.“ Alle würden ihren Job mit Freude machen, was sich auf die Stimmung unter den vielen hundert Marschierern immer sehr positiv auswirke, freute sich Rolf Hartmann.

Friedrich Ludwig, bekannter Ordnungshüter in der Stadt Bassum, ist ebenfalls als Mitglied der Schwerathleten beim Silvestermarsch aseit Jahren mit Grillarbeiten beschäftigt. Er meinte, dass sich fast alle Marschierer in diesem Jahr an das Böllerverbot gehalten haben.

„Damit hat unser stetiges Beten und Bitten, in den Stiftsfuhren das Knallen nachzulassen, endlich mal Erfolg gehabt“, betonte Friedrich. Ein paar Unverbesserliche waren schon dabei, die ganz zum Schluss noch einige Kracher zündeten. „Jetzt können wir bei der Äbtissin wieder mit ruhigem Gewissen vorsprechen, um uns erneut grünes Licht für unsere Kultveranstaltung an Silvester 2016 zu holen.“

Der Chef des Ganzen, Rolf Hartmann, musste noch einen Dank loswerden: „Ohne die zahlreichen Besucher gäbe es keinen Silvestermarsch.“ Hartmann hatte sich noch einmal „breitschlagen“ lassen, den Silverstermarsch hauptsächlich zu verantworten.

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