Marktmeister klagt über Oktoberfest

Stadtfeste auf dem Prüfstand

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Stadtfest

Bassum - Von Maik Hanke und Berthold Kollschen. Die Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft Region Bassum (WIR) stellt seine Stadtfeste auf den Prüfstand. Sind die klassischen Stadtfeste noch zeitgemäß? Was kann man verbessern? Den Vorstandsmitgliedern liegt seit der vergangenen Vorstandssitzung ein Arbeitspapier mit losen Ideen vor.

Was genau in dem Arbeitspapier steht, wollte der Vorsitzende Hans-Joachim Günther noch nicht verraten. Über die Inhalte werde bei der nächsten Vorstandssitzung Mitte Dezember gesprochen.

Dass die Stadt sich Gedanken über seine Stadtfeste machen muss, zeigte bei der Vorstandssitzung die ernüchternde Bilanz des Marktmeisters Hans Molkenthin vom Oktoberfest.

Molkenthin beklagte, dass mehrere angemeldete Standbetreiber, ohne sich abzumelden, dem Fest ferngeblieben waren. Dadurch seien unübersehbare Lücken auf der Festmeile entstanden. Auch die Besucherzahlen seien in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

Die WIR wolle sich nun Gedanken machen, ob die klassischen Stadtfeste noch zeitgemäß sind. Hans-Joachim Günther sagte im Gespräch mit der Kreiszeitung, dass die WIR für die Feste die Stadt mit ins Boot holen möchte.

Die Stadt sei schließlich auch daran interessiert, das Image Bassums zu verbessern, sagte Günther. Bei den Stadtfesten sei es im Prinzip egal, wer Veranstalter ist. Hauptsache, das Fest kommt bei Bassumern, Auswärtigen, Geschäftsleuten und Standbetreibern gut an.

Erste Gespräche mit Bürgermeister Christian Porsch habe es schon gegeben. Der habe seine Bereitschaft signalisiert, die Zusammenarbeit mit der WIR zu vertiefen.

Auf Nachfrage bestätigte Porsch einen ersten Gedankenaustausch mit der WIR. Porsch findet es grundsätzlich „wichtig, dass man sich von Zeit zu Zeit mal evaluiert“. Sollten neue Konzepte entwickelt werden, „dann müssen die aber auch besser sein als die bisherigen“.

Dem Bürgermeister gefällt der Gedanke, sich für die Stadtfeste mit der WIR zusammenzutun. Dadurch verteile sich die Arbeit auf mehrere Schultern. Ein gemeinsames Interesse habe man sowieso.

Bei der Vorstandssitzung war auch die Weihnachtsbeleuchtung ein Thema: Günther informierte darüber, dass der Bauhof der Stadt in diesem Jahr erstmals die Beleuchtung installiert. Neue Sterne gibt es im Bereich der Bremer Straße, zwischen Volksbank und Bassumer Eck.

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