Lebendiges Bassum

Kreiskartoffelfest lockt Tausende zum Bummeln und Klönen an die Freudenburg

Farbenfrohe Vielfalt gibt es nicht nur beim Tanzprogramm in der Konzertmuschel, sondern auch an den Verkaufsständen.

Bassum - „Weil Bassum lebendig ist“ – so könnte man den diesjährigen Slogan des Tags der Regionen nach dem Besuch des Kreiskartoffelfestes in Bassum umbenennen. Tausende Besucher kamen zur Auftaktveranstaltung des bundesweiten Aktionstages, der in diesem Jahr unter dem Motto „Weil Heimat lebendig ist“ über die Bühne geht und zum 18. Mal in Bassum ausgerichtet wurde.

Diese Lebendigkeit war am Sonntag auf dem Gelände der Freudenburg gut zu spüren. Die Menschen kamen in Scharen, um zu bummeln, zu schauen, zu klönen und zu genießen.

Bereits um zehn Uhr, als das Fest mit einem Open Air Gottesdienst begann, war der Platz vor der Konzertmuschel gut gefüllt. Dort sorgten die Posaunenchöre Bassum und Nordwohlde für eine schöne Stimmung. Pastor Wiardus Straatmann steckte die Gemeinde mit seiner guten Laune an, in dem er neben geistlichen Worten auch zwei Witze vortrug – natürlich mit regionalem Bezug. Regional war auch die Sprache der Predigt. „Allein schon die plattdeutsche Predigt von Inge Evers ist für uns ein Grund, hierher zu kommen“, fand Ehepaar Brunner aus Nüstedt.

Kaum hatten Bürgermeister Christian Porsch und die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Heike Fliess ihre Grußworte gesprochen, breitete sich Essensgeruch auf dem weitläufigen Gelände aus. Es duftete nach Kartoffelpuffer, Bratkartoffeln und Würstchen. „Aus der Region für die Region“ stand in großen Lettern über dem Bratwurststand der Landschlachterei Wolters. Diese Aussage traf aber für alle Anbieter zu, und so konnten sich die Besucher an allerlei regionalen Köstlichkeiten erlaben. Crêpes, Eis und Torten rundeten das Angebot ab.

Bassumer Musikschüler spielen auf

Aus der Konzertmuschel waren derweil die Künste der Bassumer Musikschüler zu hören. Scheinbar ohne Lampenfieber und Aufregung zeigten auch schon die Jüngsten ihr Können an verschiedensten Instrumenten, darunter Klassiker wie Piano und Blockflöte aber auch exotischere Modelle wie Harfe und Panflöte. Daneben erfreuten auch die Bramstedter Glockenstuhlmusikanten mit ihrer Musik die Zuhörer. Orientalischer Bauchtanz, Jazz-Dance und mittelalterliche Kreistänze rundeten das Rahmenprogramm ab.

Beim Bummel über den Bauernmarkt und den Markt der Möglichkeiten gab es allerlei zu entdecken. Lokale Produkte wie Honig, Biobrot, Marmeladen und Gemüse konnten probiert und erworben werden. Daneben gab es Pflanzen, Kunsthandwerkliches und kostbare Handarbeiten zu bestaunen.

Kreiskartoffelfest in Bassum

 © Jantje Ehlers
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Aber der Tag der Regionen bot auch allerlei Informatives aus der Region. So beteiligte sich der Kultur und Heimatverein beispielsweise mit einem Bassum-Quiz. Am Tisch der Agenda-Gruppe Wohnen und Leben waren die Besucher aufgefordert, sich anhand eines Fragebogens aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen. Eine Aktion, die in den nächsten Wochen auf ganz Bassum ausgeweitet werden wird.

Viel für Kinder zu bieten

Auch die kleinen Besucher kamen auf dem Kreiskartoffelfest auf ihre Kosten. Besonders beliebt bei ihnen war die blaue Hüpfburg des THW und das Ponyreiten über das gesamte Gelände mit dem Reitverein Heiligenfelde. Bei den Spiel- und Bastelangeboten des Waldpädagogik Zentrums Hahnhorst konnten die Kinder vieles über die heimische Tierwelt erfahren. Auch dort herrschte reger Andrang durch die Kleinen.

„Hier trifft man Leute, es ist gemütlich. Das Gelände ist einfach großartig für so eine Veranstaltung und lädt sehr zum Verweilen ein“, meinten Besucher aus Harpstedt im Gehen. Zu guter Letzt kauften sie sich schnell noch ein leckeres Kartoffelbrot mit Schinken für das Abendessen.

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