Nur rund 200 Teilnehmer

Kreis-Kinderfeuerwehrtag in Dimhausen kämpft mit Hitze

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Eine willkommene Abkühlung bringt beim Kreis-Kinderfeuerwehrtag in Dimhausen diese „Wasserbaustelle“.

Dimhausen - Ein wenig enttäuscht zeigte sich Annika Hoffmann, als am Ende lediglich die Mitglieder von sieben Kinderfeuerwehren vor ihr standen.

Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Dimhausen Gastgeber für den Kreis-Kinderfeuerwehrtag. Die Organisatoren vermuten, dass die Teilnahme an der Veranstaltung nahe Bassum, die traditionell immer eine Woche vor dem Jugendfeuerwehrtag über die Bühne geht, aufgrund des heißen Wetters eher gering ausfiel. Den Tag hätten viele Kinder wohl lieber im Freibad verbracht, und auch viele Betreuer zögen es unter diesen Umständen offenbar vor, ihre Freizeit anders zu gestalten, wurde gemutmaßt.

Dabei hatten die Dimhauser Kinderfeuerwehrwarte das Fest für ihre jungen Gäste umfänglich vorbereitet. So stellten die Wehren der Stadt Bassum auf dem Gelände vor der Sportstätte Bördehus ihre Fahrzeuge einschließlich der Drehleiter aus. Darüber hinaus hatten sie den stellvertretenden Brandschutzerzieher des Kreises, Derk Steuding, eingeladen, der in dem mitgebrachten Rauchhaus einen Zimmerbrand simulierte und die Wirkung einer Brandmeldeanlage demonstrierte. 

Im Schatten der Bäume stand eine Hüpfburg für die Kinder bereit. Diese waren aber aufgrund der Hitze an einer ganz anderen Attraktion interessiert: eine „Baustelle“, bei der die Nachwuchs-Einsatzkräfte Wasser schöpfen und durch Rohrleitungen in Bottiche fließen lassen konnten, in dem bunte Bälle mitgespült wurden. Die pfiffig konstruierte Anlage war ständig besetzt und sorgte wenigstens für ein wenig Abkühlung.

Geschicklichkeitsspiele mit Wasser kamen gut an

Nach der Begrüßung erhielt jedes der rund 200 Kinder einen Laufzettel für die sieben Stationen des Feuerwehrtages. Jede Gruppe hatte dabei das Equipment für ein Spiel mitgebracht und betreute die Station. Es gab lustige, wie auch ungewöhnliche Stationen. 

Darunter zur Freude aller auch einige mit dem Element Wasser. Dieses sollte in Bechern transportiert werden, die auf die Einsatz-Helme geklebt waren. Auch klassische Feuerwehr-Spiele an der Handdruckspritze und mehrere Geschicklichkeitsspiele waren darunter. 

„Es geht dabei nicht ums Gewinnen. In der Kinderfeuerwehr steht der Spaß im Vordergrund“, erklärte Kreis-Kinderfeuerwehrwartin Annika Hoffmann. Sie bedankte sich am Ende noch bei Betreuern und den Gastgebern. - bt

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