Jeden Montag Handarbeitstreff

Kreativgruppe im Mütter-Kinder-Zentrum: Ran an die Nadeln!

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Viel Spaß bei der Umsetzung kreativer Ideen aus Wolle und Stoff haben diese Damen. Die Gruppe Ran an die Nadeln trifft sich jeden Montag im Mütter-Kinder-Zentrum, um gemeinsam zu handarbeiten. Sechs Frauen sind regelmäßig dabei, es ist noch Platz für weitere Interessierte.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. „Es wird herbstlich, Weihnachten steht auch schon fast vor der Tür – eine gute Zeit, (wieder) mit dem Handarbeiten anzufangen“, meint Barbara Ehrmann-Köpke. Die Bassumerin leitet den offenen Handarbeitstreff „Ran an die Nadeln“, der sich regelmäßig montags vormittags im Mütter-Kinder-Zentrum trifft. Die Teilnehmerinnen hoffen auf weitere Aktive, gerne auch Männer.

Barbara Ehrmann-Köpke ist leidenschaftliche Strickerin, sie hatte früher sogar mal ein Wollgeschäft auf Sylt. Das war in den 80er-Jahren, als das Stricken einen regelrechten Boom erlebte. Nach einer Zeit, in der das Handarbeiten weniger populär war, erfahren Stricken, Häkeln und Nähen zurzeit ein Comeback, berichtet Ehrmann. Do-it-yourself liege im Trend.

Ob das Werkeln mit Nadel und Faden nun gerade in oder out ist, Ehrmann-Köpke und fünf Mitstreiterinnen der Gruppe treffen sich seit drei Jahren zum gemeinsamen Handarbeiten. Dabei entstehen tolle Produkte – Schals, Decken, Mützen, Socken oder Pullover.

Je nach Jahreszeit werden auch ganz andere Dinge geschaffen. Zu Ostern beispielsweise brachte eine der Frauen eine Anleitung für gehäkelte Hühner mit. So häkelten die Frauen große, bunte Hühner aus verschiedenen Wollarten. „Die Anleitung stammte aus einer Zeitschrift. Die Umsetzung hat etwas Zeit gebraucht, denn es ist nicht leicht, so eine Anleitung zu lesen“, erzählen die Frauen. Darum sei es schön, in der Gruppe zu handarbeiten. Man könne zusammen ausprobieren und sich gegenseitig unterstützen.

Es muss nicht immer die klassische Socke sein

Es muss also nicht immer die klassische Socke sein, die am Ende auf dem Tisch liegt. Auch an Stoffdruck hätten sie sich schon herangewagt, ebenso ans Basteln. „Wir haben mal zu Weihnachten einen Tannenbaum aus lauter alten Konsalik-Romanen gebaut“, erinnert sich Ehrmann-Köpke, die bei ihren Schöpfungen sehr gern recycelt. Der Kreativität sind also keinen Grenzen gesetzt. Jeder könne Ideen einbringen.

Zeit für Gespräche während der Treffen bleibe allemal. Ob Bücher, Urlaub, Familie oder auch mal Probleme, es gebe immer ein Thema.

Jeder, der Lust hat mitzumachen, ist beim offenen Treff Ran an die Nadeln willkommen.

Der Kreis trifft sich montags von 9.30 bis 11 Uhr im Obergeschoss des Mütter-Kinder-Zentrums an der Alten Poststraße.

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