Dritter Platz für Sophie Oppelt von Lukas-Schule

Mit Kompost erfolgreich bei Jugend forscht

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Sophie Oppelt freut sich über den dritten Platz beim Wettbewerb Jugend forscht.

Bassum - Mit einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit zur Kompostierung von Zitrusfrüchten erreichte Sophie Oppelt aus der sechsten Klasse des Gymnasiums der Lukas-Schule in Bassum einen hervorragenden dritten Platz beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht/Schüler experimentieren 2017 in Emden.

Als bei der Auszeichnungsveranstaltung des Wettbewerbs alle 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Altersklasse im Bereich Biologie zur Preisverleihung auf die Bühne gebeten wurden, sei sie doch recht aufgeregt gewesen, meint Sophie. So sehr habe sie auf eine Platzierung gehofft. Dann sei dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Sophie ist mit sich sehr zufrieden.

In der Jugend-forscht-AG bereitete sich die Schülerin auf den Wettbewerb vor. Sie fragte sich, warum wohl Zitrusfrüchte nicht auf den Kompost geworfen werden dürften und dachte sich eine Versuchsanordnung aus. In vier großen Einmachgläsern ihrer Oma setzte sie Anfang Dezember Kompost an – „aus Kaffeesatz, Aststückchen von Schmetterlingsbaum und Forsythie, Rasenschnitt, Herbstlaub und Teebeuteln“, erzählt sie. In zwei Gläser gab Sophie Stückchen von Apfel und Gurke, in zwei andere gab sie Scheiben von Apfelsine und Zitrone. Um die bei der Kompostierung entstehende Wärme zu erhalten, stellte sie die Gläser in eine große Kiste aus Styropor. Alle Versuche wurden im Biologie-Fachraum aufbewahrt. Regelmäßig maß die Schülerin die Temperatur des Komposts und verglich sie mit der Raumtemperatur der Umgebung.

Kurz vor dem Wettbewerb untersuchte sie den Kompost und stellte fest, dass sich keine Reste von Zitrusschalen mehr in den betreffenden Gläsern befanden. Die Schalen der Zitrusfrüchte hatten sich, genauso wie das andere organische Material, zersetzt und waren zu Erde geworden. Sie konnte sogar winzige Fliegenlarven in ihrem Kompost feststellen.

Für den Wettbewerb erstellte die Sechstklässlerin auf dem Computer einen Bericht, den sie als Datei einreichen musste. Für ihren Ausstellungsstand beim Wettbewerb erstellte sie außerdem großformatige Poster, die über die Fragestellung, die Versuchsanordnung und das Ergebnis informierten.

Sophie musste ihre Forschungsarbeit zweimal vor der Fachjury präsentieren und auch der Öffentlichkeit vorstellen. Als Anerkennung erhielt die Schülerin eine Urkunde.

Es ist für sie die zweite Platzierung bei Jugend forscht: Bereits 2016 belegte sie gemeinsam mit einer Schülerin den dritten Platz, damals im Fach Chemie.

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