Alle Kandidaten zugelassen

Kommunalwahl in Bassum: viele Briefwähler erwartet

Großaufnahme einer Hand, die einen Stimmzettel in eine Wahlurne steckt.
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Drei Kreuze machen: Die Bassumer wählen am 12. September Kreistag, Rat und Bürgermeister.

Bassum bereitet sich auf die Kommunalwahl vor. Die Stadt erwartet mehr Briefwähler als sonst. In einigen Ortsteilen müssen die Bürger neue Wahllokale ansteuern.

Bassum – In Kürze werden bei den Bassumern die Benachrichtigungen zur Kommunalwahl im Briefkasten liegen. Denn am 12. September werden in Niedersachsen neue Kommunalparlamente und Kreistage gewählt. Neben der Wahl des Stadtrats steht in Bassum die Direktwahl des Bürgermeisters an.

Nach den vergangenen Sitzungen des Wahlausschusses ist klar: Zur Bürgermeisterwahl ist es bei zwei Bewerbern geblieben: Oliver Launer fordert Amtsinhaber Christian Porsch heraus.

Für 29 Sitze im Stadtrat kandidieren in diesem Jahr 68 Bewerber. Auch hier hat der Wahlausschuss keine Mängel festgestellt und alle Wahlvorschläge zugelassen.

CDU, SPD, Grüne und Bürger-Block treten mit Listen von 14 bis zu 18 Stadtrats-Kandidaten an. Die FDP schickt drei Bewerber ins Rennen. Für die Linke bewirbt sich Ratsfrau Maria Babic. Außerdem wird sich mit Kodjovi Kougblenou ein Einzelbewerber auf den Stimmzetteln finden.

Sämtliche Wahlunterlagen werden zusammen an die Bürger verschickt: Die für Kreistag, Stadtrat, Bürgermeisterwahl – sowie für den Fall einer Bürgermeister-Stichwahl, die bei exakter Stimmengleichheit nötig wird.

Als Format für die Benachrichtigung hat sich der Wahlausschuss dieses Mal für Briefe statt Karten entschieden. Das sei, so die Verwaltungsangestellte Sabine Marx, „einfacher und übersichtlicher“.

Insbesondere die Bramstedter sollten ihre Wahlunterlagen vorab genau lesen, bittet die Verwaltung. Zum einen wurden die Wahlbezirke neu aufgeteilt, mit der Bahnstrecke als grober Trennlinie. Zum anderen wird es neue Wahllokale geben: In Bramstedt das Schützenhaus an der Röllinghauser Straße (statt Gasthaus Lampe) und das neue Feuerwehrhaus an der Dorfstraße.

Auch die Albringhauser und Groß Henstedter wählen an anderen Orten als bisher: In Albrinhausen wird das Schützenhaus zum Wahllokal, in Groß Henstedt das Landgasthaus Stöver. Diese Änderungen liegen zum Teil an den Corona-Bestimmungen. Laut denen müssen jeder Person zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen. Für Wahlhelfer und Wahlberechtigte zusammen sind deshalb 70 Quadrameter nötig.

Das wäre in Groß Henstedt etwa, wo sonst beim Ortsvorsteher gewählt wurde, nicht gegeben gewesen, so der Erste Stadtrat Norbert Lyko. Deshalb der Umzug in das Gasthaus.

Zu den Corona-Vorkehrungen gehört außerdem, dass Ein- und Ausgang voneinander getrennt werden – wo das baulich möglich ist. Wo nicht, soll Personal für geregeltes Hinein- und Hinausgehen sorgen.

Vor dem Hintergrund der Pandemie rechnet die Stadt mit vielen Briefwählern. Und sie ruft dazu auf, dieses Angebot auch zu nutzen, um die Wahllokale zu entlasten. „Wir haben uns darauf eingestellt“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Marx.

Die Wahlbenachrichtigungen werden Hinweise zur Briefwahl enthalten. Die Unterlagen für die Wahl per Briefumschlag müssen online beantragt werden. Ein entsprechendes Portal soll über die Internetseite der Stadt Bassum zu erreichen sein, sobald die Wahlbenachrichtigungen herausgegangen sind.

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