Brauchtumsfeuer in Bassum und Twistringen locken viele Besucher

Klönschnack am Osterfeuer gehört für viele zum Fest

Basssum/Twistringen - Zehn Grad plus und ein sternenklarer Himmel, dazu Wind, damit es beim Anzünden keine Probleme gab: Die Veranstalter der Osterfeuer in Bassum und Twistringen hatten zumindest am Sonnabend gut lachen.

In Bassum hatten die Ortsfeuerwehr und die DLRG-Ortsgruppe Bassum eingeladen. Im Bereich zwischen dem Feuerwehrgerätehaus, der Lukas-Schule und dem DLRG-Haus war ein Riesenhaufen Baum- und Strauchschnitt zusammengetragen worden, der schon kurz nach dem Anzünden loderte.

Rund um das Osterfeuer hatten die rund 50 Helfer Tonnen mit kleinen Lagerfeuern platziert, um die sich hauptsächlich Familien mit ihren Kindern zum Stockbrotbacken versammelt hatten. Dass immer neuer Teig zur Verfügung stand, war einmal mehr den Mitgliedern des Jugendspielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Bassum zu verdanken.

Am DLRG-Haus gab es Pommes und Bratwurst, zwei Getränkewagen waren ständig umlagert, und auch die Helfer an der „Mixi-Bar“, an der es Bowle und Glühwein gab, hatten viel zu tun.

Wer nach dem Abbrennen noch Lust auf Party hatte, der konnte nach 22 Uhr in der Fahrzeughalle weiter feiern. „Die letzten der 400 Unermüdlichen haben wir gegen 2.30 Uhr rausgeschmissen“, meinte einer der Organisatoren, Ingo Leymann, am Sonntag beim Aufräumen.

Auch in den übrigen Ortsteilen von Bassum loderten die Brauchtumsfeuer. In Bramstedt beispielsweise hatte traditionsgemäß der TSV eingeladen. Auch dort hatten Dorfbewohner in den Vortagen an der Talstraße für einen großen Haufen an Baum- und Strauchschnitt gesorgt, einen Getränkewagen und ein Grillzelt sowie ein paar Bierzeltgarnituren aufgestellt. Bei Musik feierten die Gäste gemütlich bis in die Nacht hinein.

Osterfeuer in Bramstedt

Ähnlich war es in Nordwohlde. Obwohl es fast den gesamten Sonntagmorgen geregnet hatte, ließen einige Sonnenstrahlen am Nachmittag gute Stimmung aufkommen. Das Osterfeuer in Nordwohlde wird seit 1993 von der Jugendfeuerwehr Nordwohlde-Stühren ausgerichtet. Gut besucht waren ebenso die Feuer in Schorlingborstel und Wedehorn sowie in Eschenhausen, um nur einige zu nennen.

Traditionen werden auch in Marhorst gepflegt. Am Ostersonntag ging deshalb Schützenkönig Jochen Tegeler in die St.-Marien-Kirche, um von dort die Flamme zur Entzündung des Osterfeuers zu holen. Im Anschluss verteilten Königin und Ehrendamen Tüten mit Naschereien an die zahlreichen Kinder.

Seit dem vergangenen Jahr wird das Osterfeuer auf dem Gelände des Sportplatzes ausgerichtet. „Hier gibt es einfach viel mehr Spielmöglichkeiten für unsere jüngsten Gäste“, erläuterte Andreas Wiese vom Festausschuss des Schützenvereins, des jährlichen Ausrichters dieser Traditionsveranstaltung.

Nicht nur die Marhorster nutzten das Angebot am Ostersonntag, auch viele auswärtige Gäste konnten begrüßt werden und sich am Osterfeuer erfreuen. Der Schützenverein sorgte dabei für Speisen und Getränke und hatte aufgrund der Wettervorhersage für einen Zelt-Anbau gesorgt. Doch es blieb trocken, und so verlebten Alt und Jung bis tief in die Nacht hinein auf dem Sportplatzgelände schöne Stunden.

In Stelle hatten die Kinder sich ein Osterkörbchen gebastelt und begannen am DGH mit der Ostereiersuche. Später wurde das Osterfeuer angezündet. Zahlreiche Besucher hatten sich dazu auf dem Dorfplatz versammelt und hielten Klönschnack. - bbk/sn

Osterfeuer in Leeste und Stuhr

Rubriklistenbild: © dpa

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