300 Jugendliche ziehen von Bassum aus zum Festplatz und feiern friedlich mit / Polizei muss nicht eingreifen

Flashmob überrascht die Dimhauser Schützen

Sie zogen aus um zu Feiern: Eine gute Stimmung herrscht bereits auf dem Bassumer Rathausplatz, wo sich die Jugendlichen zum Flashmob trafen.
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Sie zogen aus um zu Feiern: Eine gute Stimmung herrscht bereits auf dem Bassumer Rathausplatz, wo sich die Jugendlichen zum Flashmob trafen.

Bassum/Dimhausen - Dass Flashmobs auch schon mal ausarten können und die Polizei diese Versammlungen auflösen muss, liest man ja häufiger. Es gibt aber auch positive Beispiele, wie am Donnerstag in Dimhausen zu sehen war.

Für die meisten Zuschauer erscheinen die großen Menschenansammlungen eher spontan – in Wirklichkeit geht dem Flashmob in vielen Fällen ein Aufruf im Internet voraus. Besonders beliebt sind dabei die sozialen Internetplattformen wie Twitter oder Facebook.

Dem Schützenverein Dimhausen bot sich dieser besondere Anblick eines Flashmob beim diesjährigen Schützenfest. Als der Vorsitzende Michael Urbrock gegen 20 Uhr alle Anwesenden des vorangegangenen Preis- und Pokalschießens bat, sich auf dem Festplatz zu versammeln, hatten sich im Umfeld bereits fast 300 Jugendliche eingefunden.

Der Flashmob hatte seinen Ursprung in der Bassumer Innenstadt. Die Teilnehmer hatten sich vor dem Rathaus versammelt und zogen dann gemeinsam nach Dimhausen.

„Beim Dimhauser Schützenverein waren immer schon viele Jugendliche, auch aus dem Umland, dabei“, erklärt die Pressewartin des Schützenvereins Maike Lükens. Vergangenes Jahr seien zwar einige Jugendliche mit Bollerwagen angekommen und haben mitgefeiert, aber mit dieser Masse an Feierwilligen hatte dieses Jahr keiner gerechnet.

„Die Jugendlichen haben mitgefeiert, und alles blieb friedlich“, fasst Lükens den Gesamteindruck zusammen. Auch Urbrock empfand die Menge nicht als Störenfried: „Die Jugendlichen waren ruhig, anständig und haben nicht den Ablauf behindert.“ Es gingen zwar laut Lükens einige Gläser zu Bruch, „aber das passiert, wenn Jugendliche feiern.“

Die Polizei musste nicht eingreifen. „Es gab zwar Rangeleien auf dem Schützenfest, aber die Jugendlichen waren nicht daran beteiligt“, so Thomas Gissing von der Pressestelle der Polizei Diepholz. „Wir hatten eigentlich mit mehr gerechnet“, gibt er zu. Für die Zukunft sehen die Verantwortlichen des Schützenfestes deswegen auch keinen Grund, gegen einen Flashmob vorzugehen. „Wenn es so bleibt, wie bisher, haben wir nichts gegen ein paar mehr Jugendliche, die mit uns feiern wollen“, so Lükens.

fio

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