Bioland-Hof Steding lädt für Sonntag zum Tag der offenen Tür ein / Mehrere Anbieter

Informieren, probieren und genießen

Elke Steding zeigt die Tomaten, die in den Gewächshäusern reifen. Die Besucher dürfen einen Blick in die Häuser werfen und auch Tomaten probieren. Foto: Kreykenbohm

Bramstedt - Von Julia Kreykenbohm. Wer den Bioland-Hof Steding in Bramstedt noch nicht kennt, kann sich Sonntag, 18. August, schon mal vormerken. Denn dann lädt das Hof-Team von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenem Tür mit einem Hoffest ein: Zum „Informieren, Probiere und Genießen“, erläutert Elke Steding das Motto des Tages. Und wer den Hof schon kennt, hat die Gelegenheit, ihn noch besser kennenzulernen und Bereiche zu erkunden, die er vielleicht noch nie besucht hat.

„Wir bieten mehrmals am Tag Hofführungen an“, so Steding. „Der mobile Hühnerstall und die Gewächshäuser können in Augenschein genommen werden. Dabei gibt es viele Informationen über die Tiere, wie wir düngen und wo die Pflanzen herkommen. Das ganze Team, ohne das der Betrieb nicht aufrecht erhalten werden könnte, stellt sich vor.“ Auch der Hofladen ist die ganze Zeit über geöffnet und bietet Verkostungen an, um zu beweisen: Bio ist nicht nur gesund und nachhaltig, es schmeckt auch!

Und diesen Beweis tritt der Biolandhof nicht alleine an. „Zum ersten Mal bei einem Tag der offenen Tür auf unserem Hof, stellen sich verschiedene regionale Anbieter vor“, erläutert Steding. Das Kompetenzzentrum für Öko-Landbau Niedersachsen wird mit einem Stand vertreten sein, was für Landwirte spannend sein kann, die auf Bio umgesattelt haben oder umsatteln wollen, glaubt Steding. Außerdem sind noch die Nabu-Gruppe, Attac und Energie in Bürgerhand vor Ort.

Zudem kommt ein Bio-Gärtner, der sich auf Stauden spezialisiert hat. Es werden Bioland-Eis und Produkte aus Oliven-Holz wie Bestecke und Teller angeboten. Die Wesermühle Thedinghausen bringt Ölspezialitäten mit. „Die Besucher können sehen, wie viele regionale Bio-Betriebe es gibt. Es wäre schön, wenn viele Gespräche zwischen ihnen und den Anbietern entstehen“, sagt Steding.

Die kleinen Gäste können Kartoffeldruck machen, Getreidesorten bestimmen oder sich einen Blumenstrauß pflücken. Damit niemand Hunger oder Durst leiden muss, stehen Kaffee, Kuchen, Backkartoffeln, Pizza und Bio-Bratwurst bereit.

Das Interesse an Bio-Produkten und Biolandbau sei da, sagt Elke Steding, die auf dem Hof ihrer Eltern gemeinsam mit einem Team seit 33 Jahren ökologischen Landbau betreibt. „Vielen Käufern ist wichtig, dass ihre Produkte vor Ort produziert werden und sie sehen können, wie angebaut wird oder Tiere gehalten werden. Das Bewusstsein ist in jedem Fall gestiegen.“

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