Die Höhner bieten Bassum ein Konzert-Highlight

Fußball-Fanschals statt Feuerzeuge

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bassum - Von Maik Hanke. „Spitze!“ – „Sehr gut!“ – „Genial!“ – „Ganz tolles Konzert!“ – Die gut 700 Besucher waren sich einig. Das Konzert der Höhner am Sonnabend in der Sporthalle war ein Glücksgriff für die Stadt Bassum. Die Kölner Kultband lieferte zwei Stunden gekonnte Unterhaltung. Im Gegenzug bewiesen die Bassumer, dass sie ganz schön Lärm machen können.

Ausgelassene Stimmung herrschte unter den gut 700 Zuschauern beim Konzert in der Sporthalle.

Die Besucher schunkelten und jubelten, tanzten und johlten – textsicher und auf Kölsch. Spätestens nach gut einer Stunde hatte auch Höhner-Frontmann Henning Krautmacher erkannt: „So langsam entwickelt sich das hier zu einer richtig geilen Party!“ Erwartungsgemäß gut kamen die Klassiker „Viva Colonia“ und „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ an. Aber auch brandneue Songs wie „Kumm loss mer danze“ trafen den Nerv des Publikums. Das Lied spielt auf die Flüchtlingssituation an und skizziert ein freundliches Zukunftsbild.

Zum Thema passte auch die kölsche Interpretation von „Sag mir, wo die Blumen sind“ nach dem Orginal von Pete Seeger. Bei den ruhigeren Stücken schwenkten die Zuschauer in der Sporthalle allerdings keine Feuerzeuge – stattdessen gingen zur Freude der Band einige Fanschals des 1. FC Köln in die Höhe.

Auf großen Jubel stieß Krautmachers Andeutung, vielleicht im kommenden Jahr noch einmal nach Bassum kommen zu wollen. Passend dazu spielte die Band am Ende „Wir werden uns wiedersehen“.

Bereits vor dem Konzert hatten sich die Höhner ins Gästebuch der Stadt – das jetzt offiziell goldenes Buch heißt – eingetragen. „Zum ersten Mal in Bassum – und schon im goldenen Buch! Es ist uns eine Ehre!!!“, schrieb Krautmacher unter die Autogramme der Musiker.

Die Höhner in Bassum

„Wenn man schon so eine Band hat, sollte man das entsprechend würdigen“, sagte Bürgermeister Christian Porsch. Es ist der erste Eintrag ins Buch seit sieben Jahren. Der Bürgermeister will das Buch zukünftig „unbedingt“ weiter nutzen.

Porsch verzichtete auf ein Geschenk an die Band und kündigte an, stattdessen einen kleinen Betrag aus dem Stadtsäckel für die Stiftung Lesen, für die sich auch die Höhner engagieren, zu spenden.

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