Oberschüler überreichen 500 Euro an Dr. Massad Mamarvar

Hilfe für kriegsverletzte Kinder

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Mit der Spende von den Bassumer Oberschülern kann Dr. Massad Mamarvar (Mitte) wieder einem Kind aus einem Krisengebiet helfen. Die Spende übergaben (v.l.) Tom Marquardt, Lena Guddat, Philipp Köhrmann und Jan Laue.

Bassum - Mitte Juni feierten die Abschlussklassen der Bassumer Oberschule ihren Abschied in der Gilde-Festhalle. „Ein toller Erfolg, und alle Gäste waren voll des Lobes für das gelungene Fest und die Arbeit der Schüler“, erinnert sich Elternvertreter Ulrich Röpe. Da die Oberschüler dank zahlreicher Sponsoren Geld übrig hatten, profitiert davon das Bassumer Krankenhaus. Am Sonnabend überreichten einige ehemalige Schüler 500 Euro an Dr.  Massad Mamarvar.

Erstmals hatten die Abschlussklassen der Oberschule ihren Ball in Eigenregie organisiert und dafür gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sandra Cafrey und Ulrich Röpe Sponsoren um Mithilfe gebeten.

30 Firmen unterstützen 98 Schüler

Rund 30 lokale Firmen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen, unterstützten die 98 Abschlussschüler mit großzügigen Spenden und ermöglichten den jungen Erwachsenen damit ein „schönes Ambiente und ein tolles Fest“, so Röpe.

Jan Laue als inzwischen ehemaliger Schüler berichtet über die Planungen der Feier, übernommen von einem Festkomitee aus rund 15  Schülern: „Uns war schnell klar, dass wir Geld übrig haben werden.“ Ebenso schnell waren sich die Schüler dann einig, dass der Überschuss für einen guten Zweck genutzt werden sollte. „Dadurch, dass wir uns für das Krankenhaus entschieden haben, bleibt das Geld in Bassum“, sagt Lena Guddat.

Dr. Mamarvar behandelt zwei Mal jährlich Kinder aus Kriegsregionen

Dr. Mamarvar, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am Bassumer Krankenhaus, freute sich über die Spende. Mit dem Geld könne nun Verbandsmaterial und Ähnliches angeschafft werden, so Dr. Mamarvar. Er behandelt im Schnitt zwei Mal jährlich Kinder aus Krisengebieten in Bassum.

Mit der Organisation Friedensdorf aus Oberhausen ermöglicht der Arzt versehrten Kindern eine medizinische Behandlung. „Für die Kinder ist das ein wichtiger Beitrag fürs Leben“, erläuterte Mamarvar den Oberschülern. Gerade habe er eine Rückmeldung von dem zuletzt behandelten kleinen Patienten erhalten. „Es war eine aufwendige Unterarm-Operation, aber heute funktioniert wieder alles“, so der Arzt. Er rechnet damit, dass im Herbst der nächste Patient Hilfe bekommt.

abo

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