Herbert Schorling hatte die Idee: Innungen präsentieren sich mit Stelen

Hingucker an der Handwerkstraße

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Das Symbol der Maurerinnung ist in Sandstein gemeißelt.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Was Ortshandwerksmeister Herbert Schorling im Jahr 2013 angeregt hat, ist inzwischen Wirklichkeit geworden: Die Handwerkstraße im Gewerbegebiet Karrenbruch ist durch individuell gestaltete Stelen von Handwerkerinnungen des Landkreises zur Sehenswürdigkeit geworden.

Die Idee ist nicht neu. 13Innungs-Stelen zieren bereits die „Straße des Handwerks“ in Wehrbleck. Initiator dort war Malermeister Wilhelm Köster, Ehren-Obermeister der Malerinnung. Er pflegt zudem das Malermuseum in der Samtgemeinde Kirchdorf.

Schorling fand das Projekt super. Als die Stadt beschloss, eine neue Planstraße durch das Gewerbegebiet zu bauen, sah er die Gelegenheit, seine Idee in die Tat umzusetzen. Erste Tat: Er bat den Rat, die Straße Handwerkstraße zu nennen. Dann knüpfte Schorling Kontakte zu den Innungen und suchte entsprechende Handwerker, die bei der Fertigung halfen.

Er hatte gehofft, dass die Stelen rechtzeitig zur Regionalmesse „AktiBa“ fertig sein würden. Doch das klappte nicht. In den vergangenen Monaten jedoch wurden sie nach und nach aufgestellt.

Die Stele der Maurer hat Herbert Schorling selbst entworfen und gebaut. Neben der Säule aus Ziegelsteinen ist ein Sandstein integriert, in den Steinmetzmeister Ulrich Grützner die Symbole der Maurerinnung gemeißelt hat. Die Stele steht, wie alle neun weiteren, auf einem Betonfundament (60 x 90 x 50).

Auf einer Informationstafel können Passanten Einzelheiten über den Maurerberuf sowie über die Maurer-Innung lesen. Die Bauinnung Diepholz- Nienburg hat ihren Namen seit Anfang 2014. Davor gab es die Baugewerbsinnung Diepholz und die Bauinnung Nienburg. Bereits im Jahre 1982 gab es die Fusion der Bauinnung Kreis Grafschaft Hoya und der Bauinnung Kreis Grafschaft Diepholz zur „Baugewerbsinnung Diepholz“.

„Als starker Wirtschaftsverband vertreten wir die Belange der Bauhandwerksbetriebe gegenüber der Politik, der Verwaltung und in der Öffentlichkeit“, sagt Schorling, zugleich Innungsmeister. Ob in Wirtschaft oder Gesellschaft, in den vergangenen Jahren habe sich vieles grundlegend geändert, Grenzen seien gefallen, Märkte hätten sich geöffnet, der Wettbewerb sei härter geworden.

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