Pferdezuchtverein Freudenberg veranstaltet zum 25. Mal ein Fohlenchampionat

Harmonisches Gesamtbild

Schöne Tiere begeisterten die Besucher. - Foto: Büntemeyer

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Zum 25. Mal veranstaltete der Pferdezuchtverein Freudenberg ein Fohlenchampionat, bei dem am Sonnabend 21 Züchter 30 Fohlen namhafter Vererber wie Finest, Floriscount, Belicio und weiterer bewährter Hengste vorstellten.

Unterteilt waren die „Stars von Morgen“ in drei Abteilungen, wobei insbesondere die älteren dressurbetonten Fohlen bewiesen, dass sie schon auf dem besten Wege sind, die Welt für sich zu erobern. Während die Jüngeren noch brav neben ihrer geführten Mutter herliefen, unternahmen sie putzmunter Ausflüge zu den anderen Fohlen und verließen den Vorführring. Trotzdem hatte Richter Jens-Peter Rabeler wenig Mühe, den Nachwuchs fair und sachverständig zu beurteilen.

Die Schau, die siebte auf der Anlage des Reitvereins Diek-Bassum, begann mit einer Verzögerung, weil sie auf „ClipMyHorse.tv“ live übertragen wurde. Damit bot der Pferdezuchtverein Freudenberg den Züchtern eine weitere kostenlose Möglichkeit zur Vermarktung.

Vorsitzender Hendrik Hüsker freute sich über die Veranstaltung, hatte es doch in der Nacht in Bassum unwettermäßig geregnet.

Weil es die 25. Fohlenschau war, hatte der Verein eine große Tombola eingerichtet, außerdem gab es Stimmzettel, mit denen die Besucher unter den Fohlen einen „Sieger der Herzen“ auswählen konnten. Sieger wurde das jüngste teilnehmende Fohlen, ein erst am 4. Juni geborenes Stutfohlen von Heiner Schmidt (Stuhr). Gewinnerin unter den Teilnehmern wurde Dorit Meyer aus Bassum, die sich sehr über zwei Eintrittskarten für die Celler Hengstparade freute.

Hüsker war mit der Beteiligung sehr zufrieden und freute sich auch über ein generelles Lob des Richters, der sich „von der hier gezeigten Qualität sehr angesprochen“ fühlte. Jedes Paar – Stute undFohlen – wurde fachkundig von Carsten Leopold vorgeführt und dann im Ring vorgestellt. Nach jeweils fünf Paaren bat der Richter sie wieder in den Schrittring, wo er dann seine Auswahl für den Schlussring traf. Wichtig war dabei, dass Jens-Peter Rabeler bei jedem Fohlen einen Entwicklungsstand aufzeigte und auf besondere Stärken hinwies. Als Grundlage gelten dabei Körperbau, der Bewegungsablauf und ein möglichst harmonisches Gesamtbild. „Es ist eine Momentaufnahme“, erklärte Hüsker dazu, denn bei diesen jungen Fohlen sei zunächst nur eine Tendenz zu erkennen. Entscheidend sei jedoch in diesem Alter noch die Tagesform und die Art und Weise, in der sich die Fohlen in dieser ungewohnten Umgebung darstellen.

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