Mehr Besuchern und stimmungsvolles Programm

Bassumer Advent: Hallelujah geht unter die Haut

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Auch Neubürger, wie hier mehrere Frauen aus Eritrea und der Elfenbeinküste, amüsierten sich beim Bassumer Advent, dank Edelgard Schmelzer (l.) und Susanne Vogelberg (rechts).

Bassum - Von Berthold Kollschen. Schon am ersten Tag des Bassumer Advents zählten Susanne Vogelberg und Alena Grützmacher als verantwortliche Organisatorinnen deutlich mehr Besucher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der gestrige Sonntag hat den Vortag nochmal getoppt. Die beiden sind mehr als zufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsmarktes.

Ihr Dank gilt vor allem den vielen Helfern – angefangen beim Elektromeister Uwe Molkenthin und seinem Team, die für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgten. Die abendliche Illumination kam bei den Besuchern sehr gut an. Schon der Weg zum Gelände war feierlich beleuchtet. Doch auch Küster Heino Raven, Bassums Äbtissin Isabell von Kameke und die Konfirmanden hätten das Fest tatkräftig unterstützt.

Der Sonntag begann mit einer gut besuchten Familienkirche. Pastorin Ines-Maria Kuschmann stellte in ihrer Andacht die Frage: „Was glaubst du?“ Die Jugendband sorgte anschließend gekonnt für musikalische Abwechslung. Richtig unter die Haut ging das berühmte „Hallelujah“, gesungen von Lina Urich aus Nienburg.

Immer gut frequentiert: Die Feuerschalen, an denen unaufhörlich Stockbrot gebacken wurde.

Gute Stimmung herrschte auch auf dem Stiftshof bei den Händlern, Hobbykünstlern, Vertreten der Schulen und den Vereinen, die sich alle etwas Besonderes für den Bassumer Advent ausgedacht hatten. So gab es beispielsweise am Stand der Prinzhöfte-Schule eine selbstgekochte Tomatensuppe. Am Stand der Grundschule Mittelstraße konnten Besucher leckere Kekse und Schmuck aus Indien kaufen. Die Bassumer Land-Frauen hatten sich für Puffer entschieden, während die TSV Handballer kaum mit dem Nachfüllen von Glühwein nachkamen.

Glückliche Gesichter auch am Stand der Kirchengemeinde und letztlich auch beim THW und bei der DLRG. Die Besucher fanden reichlich Geschenkideen. „Ganz besonders gut kam die Neuerung an, auch den Stiftshof vor der Abtei mit in den Bassumer Advent aktiv einzubeziehen“, so Alena Grützmacher. „Im kommenden Jahr werden wir wohl das Angebot auf den beiden Stiftshöfen noch besser mischen, zwischen die Hobbykünstler auch Essensstände stellen.“

Das Zelt wurde von den Ausstellern nicht vermisst. „Die Buden rund um das Rondell sind viel besser“ meinte eine der Ausstellerinnen.

Bassumer Advent

Besonders freuten sich die Organisatoren, dass sich auch viele Neubürger auf dem Markt umsahen. Vier Frauen aus Eritrea und der Elfenbeinküste beispielsweise, die seit Kurzem im ehemaligen Pastorenhaus wohnen, waren begeistert vom Bassumer Advent. Sie waren von Edelgard Schmelzer mitgenommen worden.

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