Ingrid Kornau aus Bassum ist ehrenamtlich als Versichertenberaterin tätig

Häufigste Frage: Wann kann ich in Rente gehen?

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Jeden ersten und dritten Dienstag beantwortet Ingrid Kornau in der Seniorenberatungsstelle Fragen zur Rente.

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Wann kann ich in Rente gehen?“ Das ist eine der häufigsten Fragen, die Ingrid Kornau regelmäßig gestellt werden. Die Bassumerin bietet seit Januar eine Rentenberatung in der Seniorenberatungsstelle an der Alten Poststraße in Bassum an. „Genau genommen heißt es Versichtertenberatung der Deutschen Rentenversicherung“, sagt Kornau.

Eine Standardantwort auf die eingangs gestellte Frage, gibt es nicht. Jeder Fall sei anders gelagert. Im Idealfall werde die Rente frühestens mit 63 Jahren nach 45 Jahren Berufstätigkeit fällig. „Alles, was man wissen muss, steht eigentlich auf den Rentenunterlagen, die regelmäßig zugeschickt werden, drauf“, weiß Kornau. Aber das Gedruckte werde gerne mal überlesen.

Kornau arbeitet ehrenamtlich. Ihr Vorgänger hat die Aufgabe nach 20 Jahren abgegeben. Auf der Suche nach einem Nachfolger beziehungsweise einer Nachfolgerin wurde auch die Bassumerin gefragt. Da sie bei der DAK beschäftigt ist und sich somit von Berufswegen bereits gut mit der Materie auskennt, sagte sie zu.

Versichertenberater werden in der Regel für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, längstens bis zur nächsten Sozialwahl im Jahr 2017 – und erhalten regelmäßige Schulungen.

Ingrid Kornau bietet seit Januar jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in der Beratungsstelle in Bassum ihre Hilfe an. „In erster Linie bin ich beim Ausfüllen der Anträge behilflich“, sagt Kornau. Sie leitet aber auch Rentenanträge weiter, stellt für die Versicherten Anträge auf Klärung des Versicherungskontos, ist bei der Beschaffung fehlender Unterlagen behilflich und informiert über die Voraussetzungen für die Gewährung medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen und Leistungen zur Teilhabe am  Arbeitsplatz.

„Gut 80 Prozent der Fragen kann ich beantworten“, sagt sie. Knifflige Fälle aber, beispielsweise, wenn Anträge auf Erwerbsminderungsrente oder ähnliches abgelehnt würden und die Betroffenen Widerspruch einlegen wollen, leitet Kornau an die jeweiligen Fachstellen weiter.

Ab und an verirrt sich auch ein Selbstständiger in die Beratung, und fragt nach Möglichkeiten, freiwillige Beiträge zu leisten. Ihre Erfahrung: Immer häufiger fehle Selbstständigen das Geld, ausreichend vorzusorgen. Kornau sieht die Gefahr von Altersarmut, auch in dieser Region und auch für viele gesetzliche Versicherte. „Es ist manchmal erschreckend, zu sehen, wie gering die Bezüge sind. „Vor allem bei Alleinstehenden.“

Wer ihren Rat in Anspruch nehmen möchte, kann zu den regelmäßigen Sprechtagen kommen, wer einen Rentenantrag stellen möchte, sollte sich vorher anmelden (Telefon 04241/ 8209554).

Der nächste Sprechtag ist Dienstag, 3. Dezember. Wichtig: Sie sollten ihre Rentenauskunft mitbringen, um den darin dokumentierten Versicherungsverlauf einsehen zu können.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de

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