Sie plant bereits ihr erstes eigenes Projekt

Julia Limberg ist neue FSJlerin: „Hätte nie gedacht, dass Bassum so viel zu bieten hat“

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Bilden ein harmonisches Damen-Trio: Susanne Vogelberg (links), Julia Limberg und Claudia Voss. 

Wenn es um Kultur und Tourismus geht, ist in Bassum geballte Frauenpower am Start: Susanne Vogelberg (Tourismus) ist schon seit Jahren dabei, im Februar kam Claudia Voss (Kultur). Und seit dem ersten September werden die beiden von Julia Limberg unterstützt.

Bassum - Die 18-Jährige ist FSJlerin für den Bereich Kultur, eine Stelle, die die Stadt in diesem Jahr zum ersten Mal anbietet. „Wir wollten damit unter anderem junge Leute an die Arbeit in der Verwaltung heranführen“, erklärt Bürgermeister Christian Porsch. „Sie können sehen, dass dort auch sehr kreative Aufgaben auf sie warten.“ Neben Bassum bietet nur noch Weyhe eine solche Stelle bei der Verwaltung an.

Julia Limberg ist durch einen Artikel in der Zeitung auf diese Möglichkeit aufmerksam geworden. „Ich wusste noch nicht, was ich nach dem Abitur machen wollte und dachte, das könnte was für mich sein.“ Limberg hat Spaß am Organisieren und hoffte, dass die Arbeit vielfältig und abwechslungsreich ist. Diese Hoffnung habe sich voll und ganz erfüllt. Kein Tag im FSJ-Kultur sei wie der andere. Mal fährt sie mit Vogelberg zu Sitzungen, bei denen es um Gästeführungen geht, mal begleitet sie Voss zu Treffen mit Leuten, die eine Veranstaltung auf die Beine stellen möchten.

Aber Limberg ist nicht nur Zuschauerin. Sie bekommt auch immer wieder Aufgaben von Vogelberg und Voss, mit denen sie sich das Büro teilt. So hat sie bereits bei dem Theaterstück „Und auch so bitterkalt“ mitgeholfen und beim Tag der Regionen und beim Tag des offenen Denkmals unterstützt. „Ich hätte nie gedacht, dass Bassum so viel zu bieten hat“, bekennt die Twistringerin.

Für den Bassumer Advent hat sie sogar schon ein eigenes Projekt geplant. „In meiner Freizeit passe ich immer mal wieder auf Kinder auf. So hatte ich die Idee, bei der Veranstaltung ein Zelt aufzubauen, in dem Kinder – und natürlich auch die Eltern – unterhalten werden. Unter anderem sollen Geschichten vorgelesen werden.“ Der Großteil der Planung stehe schon. Limberg ist gespannt, wie die Besucher ihr Angebot annehmen werden.

Vogelberg und Voss sind von der Idee bereits jetzt begeistert. „Es ist das erste Mal, dass es eine Kinderunterhaltung in diesem Umfang beim Bassumer Advent gibt“, so Vogelberg. Voss ergänzt: „Wir sind froh über diesen Input von jungen Leuten.“

Im nächsten Jahr will Limberg dann noch ein eigenes Projekt umsetzen. Worum es dabei gehen soll, weiß sie noch nicht. Zudem freut sie sich auf die Piazzetta, die sie bisher nur als Besucherin erlebt hat und bei der sie dann mitorganisieren wird.

„Wir sind glücklich, dass wir sie haben“, schwärmt Vogelberg von der 18-Jährigen. „Sie hat sich von Anfang an mit ihrer ruhigen, klugen Art gut eingebracht.“ Sie habe sich gegen sechs Bewerberinnen durchgesetzt. „Alles tolle junge Frauen“, sagt Voss.

Neben der Arbeit bei der Stadt, stehen bei Limberg noch 25 Bildungstage auf dem Programm, bei denen sie sich mit anderen FSJlern aus dem Bereich Kultur trifft. „Dabei geht es auch immer viel um Berufsorientierung“, erzählt Limberg.

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