Grundsteinlegung in Bramstedt 

Ein „Haus der Hoffnung“ für Obdachlose

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Pastor Yesupadam Paidipamula (mit Mikrofon) legte zusammen mit etwa fünfzig Menschen den Grundstein für ein „Haus der Hoffnung“ in Bramstedt. 

Bramstedt - Von Ute Schiermeyer. Ein „Haus der Hoffnung“ wird in den kommenden Monaten im Bethany Revival Center in Bramstedt entstehen. Etwa fünfzig Mitglieder und Gäste des Vereins „Love-n-care Barmherzigkeitsdienste“ waren am Freitagabend bei der Grundsteinlegung des Hauses für Obdachlose dabei.

Nach einer feierlichen Zeremonie mit Gesang und Gebeten unterschrieben die Anwesenden eine Weiheurkunde für das neue Gebäude. Die Urkunde wurde dann zusammen mit einer Bibel und dem Buch der Lebensgeschichte des Pastors Yesupadam Paidipamula in den Grundstein eingemauert.

In dem neu entstehenden „Bethany House of Hope“ sollen nach den Vorstellungen des Vereins zehn bis fünfzehn Menschen einen Bleibe finden. Gedacht wird dabei an Obdachlose und Menschen, die in Not geraten sind. „Es wird ein Haus, das Hoffnung geben soll – für Leute, die keine Hoffnung mehr haben.“, sagt Yesupadam.

Der christliche Pastor ist in Indien in der Kaste der Unberührbaren geboren und hat als junger Mensch selbst auf der Straße gelebt, bevor ein kanadischer Pastor sich seiner annahm. Finanziert wird das Projekt „House of Hope“ mit Spenden – und gebaut nach Angaben Yesupadams mit einer Menge Gottvertrauen.

Der Verein „Love-n-care Barmherzigkeitsdienste“ hat 2009 angefangen, am Bremer Hauptbahnhof Hot dogs an Obdachlose zu verteilen. Mittlerweile geben die Helfer einmal die Woche ein warmes Abendessen an bis zu vierzig Bedürftige aus. Mit dem Haus in Bramstedt wollen sie einen weiteren Schritt gehen, um den Bedürftigen zu helfen.

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