Glasfaser: Ausbau der schwarzen Flecken in Bassum

Start in Osterbinde: Im ersten Bauabschnitt werden rund 100 Häuser angeschlossen

Der Startschuss für den Ausbau der schwarzen Flecken in Bassum ist gefallen: Holger Harms (von links), Andreas Niehaus und Christian Porsch inspizieren die Baustelle in Osterbinde.
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Der Startschuss für den Ausbau der schwarzen Flecken in Bassum ist gefallen: Holger Harms (von links), Andreas Niehaus und Christian Porsch inspizieren die Baustelle in Osterbinde.

Bassum – Der weiß-rote-Absperrzaun, der kleine Bagger, die herumwuselnden Mitarbeiter in Bauarbeiterkluft und die langen Rohre, die an der Nordstraße in Osterbinde liegen, verraten es schon: Da tut sich was. Und zwar hat nun offiziell der Ausbau der schwarzen Flecken (bisherige Versorgung bereits über 30 Mbit/s) in Bassum begonnen.

Sehr zu Freude von Bürgermeister Christian Porsch, der bei diesem besonderen Auftakt vorbeischaute: „Glasfaser ist die Zukunft. Gerade in diesen Zeiten, wo man noch mehr auf das Internet angewiesen ist, merken wir, wie wichtig eine gute und schnelle Verbindung ist.“

„Der letzte Hausanschluss wird Anfang 2023 hergestellt sein“

Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt rund 100 Häuser ans Netz angeschlossen, und es sind Trassen mit einer Länge von 6,2 Kilometern geplant. „Bassum ist in sieben Baucluster aufgeteilt“, erläutert GVG-Gebietsleiter Andreas Niehaus. „In Summe werden wir mit einer Trassenlänge von etwa 103 Kilometern insgesamt 1900 Gebäude anschließen. Das sind knapp über 40 Prozent aller Gebäude in Bassum. Der letzte Hausanschluss wird dann Anfang 2023 hergestellt sein.“ Die Kunden sollten nun bekommen, was ihnen versprochen wurde, so Niehaus. „Wir hoffen, dass die ersten schon in den Sommerferien am Netz sind.“ Nun werden erstmal die Leerrohre in die Erde gelegt. Diese Phase nennt Niehaus „Baggerphase“ – weil eben überall die Bagger zu sehen sein werden. „So lange das so ist, haben die Leute auch noch die Chance, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Kunden, die einen Vertrag mit einem Produkt von Nordischnet abschließen, zahlen während der Bauphase 350 Euro.“ Zwar können sich Interessierte auch nach der Bauphase noch melden, das wird dann allerdings teurer.

Worum man sich auch noch kümmern möchte, sind die etwa 80 Haushalte in Bassum, die im unwirtschaftlichen Bereich liegen – also sprich nicht angeschlossen werden können. „Wir versuchen, dafür Lösungen zu finden, vielleicht Förderprogramme ausfindig zu machen“, so Porsch. Worum er die Bassumer jetzt noch bittet, ist Geduld – was den Ausbau des Glasfasernetzes betrifft – und Verständnis dafür, dass es durch die Baustellen, die unweigerlich überall auftauchen werden, zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

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