Glanzvolles Tanzfest auf der Kulturbühne

Mystisch – bunt – traumhaft

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Die international angesehene Gudrun Märtins aus Hamburg war der Stargast des Abends.

Bassum - Mystische Expressionen und hervorragende tänzerische Auftritte bot das 12. Orientalische Tanzfest am Sonnabend vor fast ausverkauftem Haus auf der Bassumer Kulturbühne. Die Show trug den Titel „Im Serail des Mondes“. Eingetaucht in ein Farbenspiel des Orients und beispielhaft inszeniert von Andreas Paul und seinem Team begeisterten die Protagonisten in ihren traumhaft malerischen Kostümen ihr Publikum.

Nach einer Pause von zwei Jahren hat Sabine Lankenau alias Shabanu (Tochter des Windes) wieder einmal eine vielfältige Show zusammengestellt, mit orientalischen Tänzen, indischen und ägyptischen Mythologien und ausdrucksstarken Performances. Auf der Bühne brillierten neben Shabanu selbst auch ihre Gruppe Nuray, die Solistinnen Gabriella, Silvena und Farhia, das Ensemble Ad Nug und das Duo Raks el Elenas.

Stargast des Abends aber war Gudrun Märtins aus Hamburg, die ihren Ruf als international angesehene Tänzerin in ihrer Darstellung einer Geschichte aus der indischen Mythologie unter Beweis stellte.

Eine Szene aus Transsylvanien mit dem Duo Raks el Elenas, in der das Gute und das Böse aufeinandertrafen, kam nach der Pause in einem Fantasy-Stil mit viel Blau im Scheinwerferlicht und mit Nebel am Boden besonders gut an.

„Ich habe mit einem vollen Haus gerechnet“, sagte eine selbstbewusste Sabine Lankenau in der Pause. „Wir haben im Umfeld von Bassum, in Sulingen, Twistringen, Dötlingen und anderen Orten viele Freunde des orientalischen Tanzes, von denen sich viele angesagt haben und auch gekommen sind.“

Vor der Aufführung und während der Pause hatten die Besucher Gelegenheit, sich mit orientalischen Spezialitäten zu stärken. Im Obergeschoss der Schule konnte man sich außerdem mit klassischen Kostümen und Accessoires des orientalischen Tanzes eindecken, die dort im Flur ausgestellt und angeboten wurden.

„Ich finde, dass der Tanz Kulturen verbindet“, sagte Sabine Lankenau und fand damit einen aktuellen Bezug zur Integration der vielen Flüchtlinge.

bbk

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