„Gigantisch – 7 000 Besucher“

Streetfood-Festival in Bassum ist voller Erfolg

Wer früh kam, hatte die Wahl.

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Gigantisch. Mit 1 000 Besuchern hatte ich gerechnet, aber dass sich 7 000 auf den Weg machen – Wahnsinn.“ Michael Maas, Organisator des ersten Bassumer Streetfood-Festivals, ist rundum zufrieden mit dem Verlauf. Ebenso die Anbieter.

Obwohl das Wetter am Sonnabend alles andere als einladen war, kamen die Besucher in Scharen. Die Food-Trucks hatten kaum geöffnet, da standen die ersten Gäste Schlange. Und das blieb bis zum Abend so. Der Ansturm riss nicht ab.

„Kamen mit der Zubereitung nicht schnell genug nach“

„Diese große Begeisterung haben wir nicht erwartet“, hieß es von allen Seiten. Und so meldeten die ersten Teams bereits am Nachmittag: „Ausverkauft!“

Street-Food-Festival in Bassum

„Für uns ist es erst die dritte Veranstaltung. Überhaupt ist es unsere erste Saison. Es ist fantastisch“, schwärmte die junge Dame von Lillebroed. Sie hatte 180 Portionen mit, und die wurden ihr förmlich aus den Händen gerissen. Großes Lob hatte sie für die Gäste übrig. „Wir kamen mit der Zubereitung gar nicht schnell genug nach. Trotzdem waren alle total entspannt, Bassum ist toll, Daumen hoch.“

Auch die anderen Teams der Trucks hatten kaum Zeit, Luft zu holen. Im Laufe des Nachmittages meldeten immer mehr „Sorry, aber wir haben nichts mehr“.

Und so bildeten sich immer größere Schlangen vor den verbliebenen Trucks mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde und mehr.

Am späten Nachmittag gehen die Reserven aus

Wer erst am späten Nachmittag kam, war froh, überhaupt noch etwas zu bekommen, egal was. „Los, du guckst mal eben bei den Geschmacksträgern, was die haben, und ich stelle mich hier an“, gab eine Frau ihrem Mann Anweisung. Doch es war zu spät. „Wir haben nur noch vegetarisch“, schallte es vom Stand der Oldenburger. „Da hinten gibt es Klops mit Erbenstampf. Die haben noch was“, mischte sich ein Mann ein.

Geduld und Verständnis hatten aber nicht alle Besucher. Einige zogen hungrig von dannen und posteten bereits noch vor Ort ihre Enttäuschung auf der Facebook-Seite des Festivals.

Die Reaktion von Michael Maas: „Eure Kritik ist vollkommen berechtigt, und für diejenigen, die umsonst gekommen sind, entschuldigen wir uns im Namen aller Trucks.“ Der junge Unternehmer verspricht eine Wiederholung mit mehr Trucks, mehr Essen, mehr Vielfalt. „Wir werden an den Stellschrauben drehen.“

Alle Generationen konnten das Festival genießen

Aktuell sei er aber einfach nur froh, dass diese Veranstaltung geglückt sei. „Was mich am meisten gefreut hat, war, dass es ein Festival für Jung und Alt gewesen ist. Mehrere Generationen gemeinsam an einem Ort – das findet man heutzutage sehr selten. Und das bei doch noch gutem Wetter und keinerlei Vorkommnissen.“

Sein Dank gilt allen Trucks, die diese Veranstaltung unterstützt haben, und vor allem der Stadt Bassum und dem Bauhof für den „großartigen Support“.

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