Erstes Unternehmerfrühstück in Bassum 

Generation Z wünscht kompetente Chefs

Marion und Michael Gillner (M.) haben selbst Kinder der Generation Z. Beim gemeinsamen Frühstück tauschten sich die Unternehmer mit Werner und Christa Maas (links) sowie Wilfried Tasto (rechts) aus. - Foto: Schiermeyer

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Auf gute Resonanz stieß am Freitag das erste Unternehmerfrühstück in der Volksbank Bassum, zu dem Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher eingeladen hatte. 45 Unternehmer waren gekommen, um den kurzweiligen Vortrag „Generation Z – eine neue Herausforderung für Unternehmen?“ der Professorin für Betriebswirtschaftslehre Dr. Antje-Britta Mörstedt aus Göttingen zu hören. Stoff für den anschließenden Talk beim Frühstück.

Mit Generation Z werden die Kinder der Geburtenjahrgänge 1995 bis 2010 bezeichnet. Das sei die Generation, die mit der ständigen Nutzung des Smartphones groß werde, die immer online und in sozialen Netzwerken präsent sei.

Die Professorin zitierte eine Studie, zu der sie unter anderem mehr als 1000 Schüler gefragt hatte. Sie erläuterte die unterschiedlichen Verhaltensweisen der verschiedenen Generationen. Viele Anwesende erkannten sich selbst oder ihre Kinder wieder, und so gab es viele Gelegenheiten zum Schmunzeln.

Mörstedt mahnte die Zuhörer, die Smartphonegeneration nicht zu verteufeln. Aber man müsse sie erreichen. Da helfen die neuen Medien.

Ihre Studie habe ergeben, dass die Jugendlichen sehr realistisch seien, höchste Ansprüche an den Job haben und sich authentische und kompetente Chefs wünschen würden.

Die Idee des Unternehmerfrühstücks stammt von Bürgermeister Christian Porsch. Als er 2014 während des Wahlkampfes die Bassumer Unternehmen besucht hatte, musste er feststellen, dass er einige gar nicht kannte. Daher sei das Frühstück nun eine Gelegenheit, sich auszutauschen, sich besser kennenzulernen und eventuell zu vernetzen, meinte der Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede.

Auch Alena Grützmacher begrüßte die Gäste: „Dies ist sozusagen mein Einstand.“ Es sei zwar so nicht geplant gewesen, aber zufällig falle das Frühstück auf ihren ersten Tag als alleinige Wirtschaftsförderin. Am Donnerstag hatte Heinz Schierloh seinen letzten Arbeitstag. Grützmacher bot bei der Gelegenheit allen Anwesenden ausdrücklich an, jederzeit mit Fragen, Sorgen oder Anregungen zu ihr kommen zu können. „Meine Tür steht offen“, versprach sie. Sie hoffe, die Arbeit Schierlohs auf einem guten, eigenen Weg weiterzuführen.

Laut Grützmacher sei geplant, das Unternehmerfrühstück fest zu etablieren und regelmäßig ein bis zwei Mal pro Jahr anzubieten.

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