Gelder freigescheffelt

Dank Sonderprogramm werden 300 Meter Radweg in Nordwohlde saniert

Pflasterarbeiten.
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Asphalt und Pflaster: Arbeiter erneuern den alten Radweg in Nordwohlde.

Nordwohle – Rund 300 Meter Radweg werden entlang der Landesstraße 340 in Nordwohle seit 1. Dezember erneuert. Die Strecke entlang der Nordwohlder Dorfstraße wird aus einem Sonderprogramm des Landes Niedersachsen zur Erneuerung von stark beschädigten Radwegen bezahlt. „Da geht es nur um die Sanierung vorhandener Radwege“, berichtet Sonja Stuwe, Leiterin der Straßenmeisterei Bassum.

Die Meistereien erhielten eine Meldung, dass Gelder auf niedersächsischer Landesebene für Radwegsanierungen frei sind. Das müsse man sich wie folgt vorstellen, erklärt Stuwe: „Die Meistereien bekommen eine E-Mail-Abfrage per Excel-Tabelle aus der Landeszentrale in Hannover.“ Da würden Angaben über Schadenshöhe, welche Arbeiten anstehen und die ungefähren Kosten eingetragen. „Alle Straßenmeistereien melden dann wie wild, und wir hatten Glück in Nordwohlde, dass wir dafür Gelder freischeffeln konnten“, sagt sie.

Auf dem Radweg wird der alte Asphalt durchgefräst und neu asphaltiert. Streckenweise verlegen die Arbeiter eine neue Pflasterung. Vergangene Woche sei der Asphalt dran gewesen, dann folgen Restarbeiten wie die Anpassung des Seitenraums. „Da wird nichts verbreitert. Das ist eine reine Sanierung“, stellt Stuwe klar und hofft, dass damit die Schäden wieder raus sind.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es laut niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg voraussichtlich noch bis zum 17. Dezember zu Verkehrseinschränkungen. Dann soll die Sanierung abgeschlossen sein. „Bei den kleineren Programmen gibt es selten Schwierigkeiten oder Probleme, sodass die Termine meist haltbar sind“, sagt Stuwe. Die Fahrbahn ist während der Arbeiten halbseitig gesperrt und wird jeweils durch eine Ampel an der Baustrecke vorbeigeführt. Der Radweg ist derweil voll gesperrt. Witterungsbedingte Verzögerungen seien möglich aber aktuell unwahrscheinlich. Aus dem niedersächsischen Sonderprogramm werden im Bezirk Bassum im Geschäftsbereich Nienburg außerdem der Radweg im Stuhrer Gewerbegebiet Stuhrbaum für kommendes Jahr angedacht sowie ein Teilstück des Radweges an der gleichen Landesstraße 337 im Bereich Varrel.

Die Kosten für die Radwegsanierung in Nordwohlde veranschlagt die Straßenmeisterei Bassum mit rund 50.000 Euro. Ob das am Ende auch so bleibt, stellt sich erst nach Abschluss sämtlicher Sanierungsvorhaben aus dem Sonderprogramm heraus. Also nachdem alle Radwege im Geschäftsbereich fertiggestellt und abgerechnet sind. Grundsätzlich sei der Kostenrahmen wie bei einem Hausbau, bei dem immer noch Kleinigkeiten hinzukommen könnten, so Stuwe.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit.

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