Funk- und Fahrübung der Bassumer Wehren

Ausgeschlafene Albringhauser

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Auch das kraftraubende waagerechte Getränkekistenstapeln gehörte zur Funk- und Fahrübung.

Bassum - Zwar traf die Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Albringhausen als Letzte zur Funk- und Fahrübung der Bassumer Feuerwehren in Apelstedt ein, doch bei der Preisverteilung zeigte sich, dass sie die Übung tatsächlich sehr „ausgeschlafen“ erledigt hatte: Mit etwa 15 Punkten Vorsprung vor Dimhausen und weiteren fast 30 Punkten vor Nienstedt gewann Albringhausen den Pokal.

Die Übung, an der neben den Ortsfeuerwehren der Stadt Bassum auch eine Gruppe des Bassumer DRK sowie Nachbarwehren aus Neuenkirchen und Cantrup teilnahmen, begann mit einem Frühstück in der Apelstedter Schützenhalle. Anschließend informierte der Apelstedter Ortsbrandmeister Stefan Klinker über den Verlauf der Übung, die Jana Wilker, Cord Wohlers, Björn Brunkhorst und Christian Wilkens ausgearbeitet hatten.

Die Schwierigkeit für die Teilnehmer war nicht die lange Fahrstrecke, die Fahrzeuge legten nur etwa 40 Kilometer zurück. Vielmehr ging es um Geschick, Können, Konzentration und feuerwehrtechnische Kenntnisse. Daher war die Gruppe des DRK ein wenig im Nachteil. „Aber wir beteiligen uns trotzdem immer wieder an dieser Veranstaltung, weil es einfach Spaß macht“, erklärte Günther Brockmann.

Die Strecke war in mehrere Etappen unterteilt. An jedem Etappenziel erwartete die Teilnehmer eine Aufgabe. Wenn sie diese erledigt hatten, erfuhren sie über Funk die Koordinaten des nächsten Zieles. Außerdem mussten sie unterwegs am Straßenrand aufgestellte Schilder mit Nummern in der richtigen Reihenfolge notieren.

In Albringhausen wartete eine gefüllte Kübelspritze auf die Teilnehmer. Damit mussten sie Wasser in leere Flaschen spritzen. Wenn der Kübel leer war, wurden je nach Menge des eingefüllten Wassers Punkte vergeben.

In Nienstedt bewiesen die Teilnehmer ihre Fahrtechnik: Sie mussten ihr Fahrzeug in einem Rechteck, das der doppelten Länge und anderthalbfachen Breite ihres Wagens entsprach, wenden. Auf dem Hof Schröder in Apelstedt schätzten sie ihr Gewicht und fuhren dazu mit ihrem Fahrzeug auf die Fuhrwerkswaage, auf der auch noch ein dicker Findling lag. Zwei Puzzles mussten nach Zeit am Wedehorner Göpel zusammengefügt werden, während der Gruppenführer feuerwehrtechnische Fragen beantwortete, und am Gerätehaus in Apelstedt wurden Getränkekisten gestapelt, allerdings nicht übereinander, sondern hintereinander, und mit großem Kraftaufwand an die Wand gepresst.

Alle Gruppen trafen unfallfrei wieder in Apelstedt ein. „Das ist immer die Hauptsache“, erklärte Stefan Klinker bei der Sieger-ehrung. Die Teilnehmer bestätigten ihm, dass sie an der Übung Spaß gehabt hatten, und bedankten sich bei der Ortsfeuerwehr Apelstedt und den Organisatoren. Im kommenden Jahr richtet die Ortsfeuerwehr Albringhausen als Gewinner die Übung aus.

bt

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