Familie Ebeling kam aus Hamburg

Leben in Nordwohlde: Stöcke schnitzen im Wald oder einfach mal baden gehen

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Idylle pur – auch das lieben die Ebelings an der Umgebung von Nordwohlde. Foto: schiermeyer

Familie Ebeling liebt Bassums Bäder und die Natur rund um Nordwohlde: Fragt man den neunjährigen Marten, was ihm an seinem „neuen“ Zuhause besser gefällt als an Hamburg, fällt ihm sofort ein: „Vor meinem Fenster ist es nicht so laut, weil da nicht so viele Autos vorbeifahren.“

Kein Wunder, denn Familie Ebeling wohnt in einer verkehrsberuhigten Zone in Bassums Ortsteil Nordwohlde. Aber Marten kann sich noch gut an Verkehrslärm in Hamburg, wo er bis zu seinem sechsten Lebensjahr gewohnt hat, erinnern.

In Nordwohlde ist es nicht nur ruhiger, sondern auch beschaulicher. „Wir haben hier viel mehr Lebensqualität“, beschreibt Stefanie Ebeling das Leben auf dem Land. Der jungen Familie gefällt es besonders, dass sie die Natur quasi vor der Tür hat. „In Hamburg hatten wir nur einen Balkon, hier haben wir einen Garten“, berichtet die junge Mutter. Außerdem sei in der Großstadt alles immer immens aufwendig gewesen, beispielsweise der Besuch eines Spielplatzes.

Lieblingsplatz von Marten und Mathies, hier mit Mama Stefanie, ist das Naturbad.

„Wir sind ganz viel draußen, machen gern Radtouren durch die Felder. Oder wir fahren zu Oma und Opa und gucken uns die Kälbchen im Stall an.“ Stefanie Ebelings Eltern haben einen Bauernhof am Ortsrand von Nordwohlde. Gern fahren die Jungs auch mit Papa in den Wald, um Stöcke zu schnitzen. Ein schöner Platz zum Verweilen sei das Waldklassenzimmer in Nordwohlde.

Darüber hinaus bietet Bassum alles, was die junge Familie zum Glücklichsein braucht. Bassums Bäder gehören zu den Lieblingsplätzen der Familie. Marten und Matthies sind Wasserratten. So oft es die Zeit erlaubt, besuchen sie zusammen mit den Eltern das Bassumer Hallenbad. 

Dort hat der sechsjährige Matthies im Mai gerade sein Seepferdchen gemacht. Marten hat schon das Freischwimmerabzeichen. Das kam den Kindern in diesem heißen Sommer zugute, denn die Familie besucht oft das Bassumer Naturbad, wo nun auch Matthies schon mit seinen Freunden allein im Nichtschwimmerbereich rumtoben kann.

Der kleine Strand vor dem Becken lädt auch zum Buddeln ein. Als er mal eine „Wasserpause“ benötigt, schaufelt Marten innig Kanäle in den Sand und schöpft diese mit Wasser voll. „Es ist so schön hier. Es ist so einfach, hierher zu fahren und den Nachmittag zu genießen“, schwärmt Stefanie Ebeling. In Hamburg sei das Schwimmengehen sehr zeitaufwendig gewesen. „Es gab in der Nähe kein Frei- oder Hallenbad. Zum Hallenbad mussten wir eine dreiviertel Stunde fahren. Es war viel teurer: fünf Euro für nur zwei Stunden.“

In Bassum koste eine Einzelkarte für Kinder nur 1,50 Euro. Man könne den ganzen Nachmittag bleiben. Das Angebot nutzt die Familie oft und gern. Und auch Oma Christa, ehemalige Leistungsschwimmerin, geht gern mit den Enkeln schwimmen.

Dass die Großeltern in Nordwohlde wohnen, war ein Grund, warum es Familie Ebeling dorthin zog. „Wir wollten unbedingt hierher. Auch, um in der Nähe Familie zu haben“, erzählt Stefanie Ebeling und obwohl sowohl sie als auch ihr Mann unbefristete Jobs in Hamburg hatten, haben sie erst ein Haus gesucht und sich dann nach neuen Arbeitsverhältnissen umgesehen. 

„Ich habe mir gesagt: Irgendwie kriegen wir das schon hin, notfalls gehe ich Kühe melken“, so Stefanie Ebeling. Aber lange mussten sie und ihr Mann nicht suchen, beide haben schnell eine Stelle gefunden. Stefanie Ebeling arbeitet in Syke, ihr Mann in Bremen. Daneben engagiert sich die aktive Frau in der Elternarbeit und im Förderverein der Grundschule Nordwohlde.

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