Faltblatt des Heimatvereins soll neue Mitglieder werben / 2000 Exemplare liegen aus

Ideen für das Verlies gefragt

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Edith Biller hatte die Idee für den Flyer.

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Wir bewegen was in Bassum“ lautet das Motto des Kultur- und Heimatvereins. Dieser Slogan ist auch auf dem neuen Flyer zu lesen, den der Verein hat drucken lassen, um neue Mitglieder zu gewinnen. 2000 Exemplare liegen derzeit zur Mitnahme in Geschäften, der Freudenburg und im Bürgerservice aus. „Wir wollen Menschen animieren, bei uns mitzumachen“, erzählt Edith Biller vom Vorstand.

Sie hatte die Idee für den Flyer. „Bisher gab es keinen Prospekt“, erzählt die Bassumerin. Also setzte sie sich hin und machte erste Entwürfe.

Der Flyer soll einen Querschnitt der Vereinsarbeit zeigen. Und so finden sich allerlei Fotos von kulturellen Veranstaltungen, die der Verein organisiert, und von Ausflügen der Gruppen. Auch die Heimatstube, das Verlies und die Freudenburg sind abgebildet, ebenso die Ü-60-Gruppe, die sich regelmäßig trifft, um den Park sauber zu halten.

Jeden ersten Mittwoch im Monat kommen etwa 20Männer im Park zusammen, um Unkraut zu jäten, Beete zu pflegen, den Park zu reinigen oder Aktionen umzusetzen, wie den Bau eines Insektenhotels. „Die sind unermüdlich“, freut sich Claus Ulbrich und nennt sie die „Stärke des Vereins“. Der Name der Gruppe offenbart aber auch die Schwäche des Vereins: Ü-60. „Die meisten unserer Mitglieder sind älter als 60Jahre. Wir brauchen aber auch Jüngere“, so Ulbrich. Der Verein wolle sich neu aufstellen. „Deshalb der Flyer. Wer ihn zufällig in die Hand bekommt, wird vielleicht neugierig“, hofft auch Vorstandsmitglied Volker Malowitz. Er zählt mit seinen 46 Jahren zu den Jüngsten im Verein.

Die Mitglieder wollen nun aufräumen mit verquarzten Vorstellungen: Der Kultur- und Heimatverein möchte gerne auch Familien mit Kindern ansprechen und sammelt Ideen. Ob Jugendgruppe, Veranstaltungen oder Projekte – der Vorstand ist für alles offen.

Das gilt auch für Vorschläge, die die Zukunft des Verlies betreffen. In dem historischen Gebäude beherbergt der Verein unter anderem alte Gebrauchsgegenstände, Fotos und historisch wertvolle Dokumente. Doch es sei alles ein bisschen eng, angestaubt und nicht mehr zeitgemäß. UIbrich: „Wir brauchen mehr Platz.“ Aus diesem Grund habe man sich bereits von einigen Exponaten getrennt. Das vereinseigene Archiv ging an das Stadtarchiv, die Bestmann-Sammlung hat das Stift bekommen. Ralf Vogeding vom Kreismuseum Syke hat einige der Gebrauchsgegenstände abgeholt, unter anderem alte landwirtschaftliche Geräte. Ulbrich betont: „Was hierher gehört, soll auch bleiben.“ Aber er möchte auch der Moderne Raum geben. Technik könnte dafür sorgen, dass die Ausstellungen und Informationen zur Geschichte Bassums erlebbarer werden.

Bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Februar sollen Ideen gesammelt werden. Jeder könne sich daran beteiligen. Hinweise nimmt der Vorstand gern unter kontakt@kuh-bassum.de entgegen.

www.kuh-bassum.de

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