Abriss der Immobilie an der Twistringer Bahnhofstraße / Neubau startet an Grundschule

Fahrradständer und Parkplätze nach NKD

Das sogenannte NKD-Haus verschwindet aus dem Twistringer Stadtbild. Vorübergehend wird dort Parkraum für die Grundschule am Markt geschaffen. Foto: Wilke

Twistringen - Von Theo Wilke. Die Abrissbagger rücken an. Die Twistringer Bahnhofstraße wird sich in nächster Zeit städtebaulich weiter verändern. Das seit längerem leer stehende NKD-Gebäude wird in den Herbstferien dem Boden gleich gemacht, während die Vorbereitungen für den Neu- und Erweiterungsbau der Grundschule am Markt laufen.

Nachdem die Häuser Piening, Korfmacher und Grohe bereits Geschichte sind, wird das nicht gerade stadtbildprägende NKD-Haus abgerissen. Die Freifläche soll vorübergehend für die Fahrradständer der Schüler sowie Stellflächen für die Fahrzeuge der Lehrkräfte vorgehalten werden. Denn laut Bürgermeister Jens Bley wird erst in einem Jahr mit dem Bau der neuen Schulsporthalle an der Bahnhofstraße gerechnet.

Vor einem Jahr noch hatte Interimsbürgermeister Horst Wiesch im Stadtrat unter anderem berichtet, dass sich damals das sogenannte NKD-Grundstück an der Bahnhofstraße noch im Eigentum einer Familie aus Ulm befand. Die Tochter der Eigentümer, habe in einem Telefonat erklärt, dass sie sich von dem Objekt trennen möchte, allerdings nicht um jeden Preis.

Nach einem Gespräch mit ihren Eltern, so Wiesch, werde sich die Tochter wieder bei der Stadt melden. Und das hat sie dann auch.

Erworben hatte die Familie das Gebäude im Jahr 1986 für 750 000  DM. Horst Wiesch seinerzeit: „Mittlerweile dürfte es aber abgeschrieben sein. Eine Wertermittlung hier im Hause hat ergeben, dass das Grundstück freigeräumt einen Wert von rund 106 000 Euro haben dürfte.“ Ohne Abriss würde es wohl nur noch etwa 50 000 Euro kosten. Hätte die Stadt das Grundstück letztlich nicht bekommen, wäre das Thema Neubau von zwei Schulsporthallen in Twistringen und Scharrendorf erledigt gewesen.

Bekanntlich ist das notwendige Grundstück für die zweite Halle an der Scharrendorfer Schule inzwischen auch in Stadtbesitz.

Mit den ersten Arbeiten für die Erweiterung der Grundschule ist nun in den Ferien begonnen worden. In diesem Jahr noch plant die Stadt zumindest die Errichtung des Erdgeschosses. Im November sollen die weiteren Gewerke öffentlich ausgeschrieben werden. Bis zum Schuljahresbeginn im Herbst 2020 dürfte nach der städtischen Planung der Neubau der Schule mit zusätzlichen Klassen- und Gruppenräumen sowie Lerninseln, Mensa und Platz für größere Veranstaltungen – auch für öffentliche Events mit bis zu 350 Sitzplätzen – fertiggestellt sein.

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