Fahrrad-Biathlon „Radschie“ endet mit einem gemütlichen Beisammensein / Nordwohlder beim Wettbewerb der Schützen vorn

Shooting-Stars verteidigen erfolgreich ihren Titel

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So sehen Sieger aus: der Vorsitzende des Schützenvereins Nordwohlde, Andreas Punke (links) mit den Gewinnern des 7. Nordwohlder „Fahrradbiathlons“.

Nordwohlde - Von Heiner Büntemeyer. „Radschie“, die Kombination aus Radfahren und Schießen wird immer beliebter. „Erfunden“ wurde dieser sportlich-gesellige Wettbewerb vor sieben Jahren im Schützenverein Nordwohlde. In diesem Jahr beteiligten sich daran insgesamt 18 Mannschaften, darunter fünf „Greenhorn-Teams“. „Greenhorn-Teams“ sind Vierer-Mannschaften, deren Mitglieder keinem Schützenverein angehören.

Sie starteten am Sonnabend am Vormittag. Zunächst legten die Gruppen einem 7,5 Kilometer langen Rundkurs zurück, dann ging es an den Schießstand. Erneut warteten dann 5,5 Kilometer Strecke bis zum nächsten Schießwettbewerb. Für jeden Fehlschuss wurden zwei Minuten auf die Fahrzeit aufgeschlagen. Das hatte Folgen für das Team „Pegasus“ des Reitvereins Nordwohlde. Diese Mannschaft beteiligte sich zum ersten Mal an dem Wettbewerb und erreichte die schnellste Zeit. „Seid ihr geritten oder mit dem Rad gefahren?“, fragte Vorsitzender Andreas Punke bei der Siegerehrung. Da die Reiter aber beim Schießen Probleme hatten, reichte es am Ende nur für den fünften Platz.

Sieger wurden die „Shooting-Stars“, die den Titel erfolgreich verteidigten. Auf Platz zwei schafften es die „Muskeltiere“, gefolgt von den „Hinterwäldlern“ und den „Killerschnecken“.

Weil am Wettbewerb der Schützen-Teams inzwischen 13 Mannschaften teilnehmen, musste der Zeitplan neu organisiert werden. Um Wartezeiten an den Schießständen in der Westermark, in Kastendiek, Stühren und Nordwohlde zu vermeiden, wurden jeweils zwei Mannschaften im Abstand von 25 Minuten auf den Rundkurs geschickt. Eine Mannschaft steuerte zunächst die Schützenhalle in Stühren, die andere die PHL-Schützenhalle in der Westermark an.

An jedem Standort wurden die jeweils acht Mannschaftsmitglieder von ausgebildeten Schießwarten erwartet und mussten mit unterschiedlichen Sportwaffen schießen. In Stühren sollten sie ihre Treffsicherheit zudem beim Korbballwerfen beweisen.

Beim Schießen galten nur eine Neun oder eine Zehn als Treffer. Jedes andere Ergebnis wurde als Fehlschuss gewertet, der zwei Strafminuten kostete. Als kurz nach 17 Uhr auch die letzte Mannschaft eingetroffen war, konnte Schriftführer Frank Wagner mit der Auswertung beginnen.

Dabei bestätigte es sich, dass Schießfehler nur sehr schwer durch schnelle Fahrzeiten ausgeglichen werden können. Die Nordwohlder Mannschaft hatte sowohl in Stühren als auch bei PHL und in der eigenen Halle die besten Schießergebnisse erzielt.

In Kastendiek dagegen waren die Schützen aus Apelstedt am erfolgreichsten. Da sie aber an den anderen Schießständen zu viele „Fahrkarten“ geschossen hatten, reichte es nur für den achten Platz. Sieger wurden zwei Nordwohlder Mannschaften vor Stühren, Dünsen und Kastendiek.

Aber beim „Radschie“ ging es nicht nur um Pokale. „Für uns steht die Geselligkeit im Vordergrund“, erklärte Andreas Punke. So sahen es auch die Teilnehmer, die nach der Siegerehrung noch gemütlich miteinander feierten.

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