Erstes Karatedo-Seminar in Bassum mit internationaler Beteiligung

Kampfkunst in Perfektion

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Trainer und Schüler zugleich: Organisator Olaf Lotze-Leonie.

Bassum - Von Marcel Kloth. 25 Teilnehmer, darunter mehrere Gäste aus dem Ausland, haben am Wochenende in der Bassumer Sporthalle ein Karatedo-Seminar absolviert. Organisator Olaf Lotze-Leoni hatte eingeladen, um eine seltene Form des Karate zu trainieren.

Geleitet wurde das Seminar vom japanischen Großmeister Hiroshi Hisataka. Er besitzt den 7. Dan und ist ein direkter Schüler des Begründers der seltenen Karatedo-Art Shorinjiryu Kendokan. Er beherrscht die . „Es ist ein sehr einzigartiges Karate-Seminar und erst das dritte, dass es überhaupt in dieser Form in Europa gibt“, ist Olaf Lotze-Leoni stolz.

Zusätzlich als Lehrer angereist war Großmeister Scott Brown aus Australien. „Ich war eine Zeit lang im Ausland, habe ihn besucht und bei ihm trainiert. Wir kennen uns schon seit sehr langer Zeit. Er ist nicht nur als Trainingspartner und Lehrer, sondern als Freund hier“, freute sich Lotze-Leoni über den Besuch.

Die 25 Teilnehmer hatten sichtlich Spaß am Seminar, waren mit vollem Eifer dabei, stets konzentriert. Das sehr vielfältige Training gestaltete sich aus verschiedenen Elementen, Grundtechniken, Formentraining und Selbstverteidigung. Auch Waffen- und Kampftraining standen auf dem Programm.

Unter den Teilnehmern waren sowohl junge als auch ältere Sportbegeisterte. Extra für das Seminar reisten Karatekämpfer aus den Niederlanden, aus Münster und aus Lehrte an. Wann hat man denn mal so viel geballte Kompetenz zusammen?, hieß es. Diese Möglichkeit wollten sich die Kampfsportler nicht entgehen lassen.

Lotze-Leonie hat selbst den 6. Dan. Er ist seit 30 Jahren Schüler der japanischen und philippinischen Kampfkünste, seit 20 Jahren gibt er sein Wissen und seine Erfahrung an eigene Schüler weiter. „Ich war schon 15 Mal in Japan und habe dort meine Karate-Ausbildung gemacht. Nun habe ich Meister Hisataka zu uns eingeladen.“

Mit der Resonanz auf sein Seminar ist er zufrieden. „Für das erste Mal ist die Teilnehmerzahl gut. Wir hoffen natürlich, dass es mehr werden, aber für den Anfang bin ich sehr zufrieden. Ich bin froh darüber, dass wir diese Halle nutzen können und dass so viele Leute gekommen sind.“

Sogar an eine erneute Auflage denkt er bereits. Natürlich müssen die Meister auch Zeit haben.

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