Erst Kahlschlag, dann Aufforstung

Schützen Bramstedt beseitigen Sturmschäden rund um das Vereinsheim

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Mit Motorsägen rückten Freiwillige den umgestürzten Bäumen im Schützenbusch an der Röllinghauser Straße zu Leibe. 

Bramstedt - Nachdem die Stürme der vergangenen Monate im Bramstedter Schützenbusch gewütet und viele der großen alten Buchen gefällt haben, war am Wochenende großes Aufräumen angesagt. Es galt, noch weitere angeschlagene Bäume aus Sicherheitsgründen zu fällen, die umgestürzten Bäume zu zerlegen und den Platz zum Aufforsten vorzubereiten. Der Beschluss war kürzlich auf der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins erfolgt.

Zunächst aber hatte der Verein sich fachmännischen Rat beim zuständigen Förster eingeholt. Forstwirt Hans-Martin Cohrs hatte sich den Platz angesehen und den verbliebenen Baumbestand geprüft. „Das war uns sehr wichtig“, sagt Robert Simon, seit Kurzem neuer Vorsitzender der Bramstedter Schützen. „Da geht uns die Sicherheit auf dem Schützengelände in jedem Falle vor.“ Vier Freiwilligen gingen zum Teil mit schwerem Gerät an die Arbeit. Während die Versicherung einen Sturmschaden am Schützenhaus begleichen wird, muss die Aufforstung aus der Vereinskasse beglichen werden. Der Vorstand hofft, aus dem Verkauf des Holzes einen Teil der Summe erzielen zu können.

Simon ist einerseits traurig über die angerichteten Sturmschäden, schaut andererseits aber auch optimistisch nach vorne. „Unsere schon vorhandene Schonung bekommt jetzt viel mehr Licht und wird sich schnell entwickeln“, ist sich Robert Simon sicher. 

bbk

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