Erfolg für Bürgerinitiative

Müllcontainer auf Parkplatz an B51 aufgestellt

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Die Müllbehälter am Parkplatz bei Fahrenhorst sind mit Ketten verriegelt.  

Bassum - Von Janna Silinger. Für die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Landschafts- und Umweltschutz Nordwohlde-Fahrenhorst ist es ein kleiner Erfolg: Auf dem Parkplatz an der B 51 zwischen Bassum und Fahrenhorst stehen jetzt Müllcontainer. Noch vor Kurzem gab es immer wieder Beschwerden über den völlig verdreckten Platz und das zugemüllte angrenzende Waldstück (wir berichteten).

Vor Jahren seien die Mülltonnen auf beiden Straßenseiten entfernt worden. Die Autofahrer und Lkw-Fahrer hätten ihren Abfall dann einfach überall hingeworfen oder liegengelassen. „Wir haben uns immer wieder bei der Stadt beschwert und die haben sich dann an die Straßenmeisterei gewandt“, berichtet der Vorsitzende der BI, Jürgen Schierholz. Irgendwann müsse jemand dann mal einen Schritt gewagt haben, anstatt sich hinter Ausreden zu verstecken.

Der Entschluss, dort Container aufzustellen, sei demnach längst überfällig gewesen, findet Schierholz. Aber die Mitglieder der BI freuen sich trotzdem darüber und hoffen auf Besserung.

Sonja Stüwe von der Straßenmeisterei Bassum betont, dass sie sich die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Doch die Meisterei sei mit den Reinigungsarbeiten nicht mehr hinterhergekommen. Deshalb habe sie bereits am 18. Juni die „Mülltonnen verboten“-Schilder abgenommen und zwei große Container aufstellen lassen – auf jeder Straßenseite einen – die einmal die Woche geleert werden.

Stüwe betont, dass es sich dabei um einen Versuch handelt. Die Container sollen jetzt erst mal ein Jahr dort stehen bleiben, und die Sachlage werde genau beobachtet. Bisher sei einerseits eine Besserung zu verzeichnen: „Es ist schon etwas sauberer geworden auf den Parkplätzen“, meint Stüwe. Auf der anderen Seite stünde nun sehr viel Müll neben den Containern, die offenbar immer schnell voll sind, gerade auf der Seite in Fahrtrichtung Bremen. Den Abfall zweimal die Woche abzuholen, würde den finanziellen Rahmen sprengen.

Bürger entsorgen illegal Abfälle

Die Bedenken, die die Straßenmeisterei zuvor davon abgehalten hatte, Müllcontainer aufzustellen, hätten sich leider auch bestätigt. „Viele schmeißen dort illegal ihren Abfall weg“, so Stüwe. Es gab sogar schon einen Fall von Vandalismus: Nur elf Tage nachdem die Container standen, hätte eine Baufirma dort ihren Sondermüll entsorgen wollen. Der war wohl zu sperrig, also versuchten sie, die Container aufzubrechen, die laut Stüwe genau deshalb mit Ketten verriegelt sind und nicht sehr weit aufgehen. Das Aufbrechen sei ihnen nicht geglückt, woraufhin sie einen der Container umgestoßen hätten.

Die Situation sei schwer zu beurteilen. Daher müsse man abwarten, beobachten und spätestens in einem Jahr sachlich darüber entscheiden, wie es weitergeht, sagt Stüwe abschließend.

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