Auch Bassum feiert mit

25 Jahre Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September

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Sie sind mit den Vorbereitungen beschäftigt (v.l.): Maik Dannemann, Ingrid Skripalle, Gerda Lüdeke, Mirko Krumm, Christine Franzke zusammen mit Koordinatorin Susanne Vogelberg (v.l.), hier vor der Kulisse der Bassumer Freudenburg.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Fünf von insgesamt rund 7500 Denkmälern in Deutschland können am Sonntag, 9. September, unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“ auch in Bassum besucht und besichtigt werden. „Das wird ein Erlebnis für die ganze Familie“, ist sich Susanne Vogelberg von der Stadt Bassum sicher.

„Denn es gibt spannende Führungen in der Stiftskirche, an der Freudenburg, im Bunker des ehemaligen Warnamtes II in Helldiek, an der Alten Oberförsterei und an der Wassermühle in Neubruchhausen“.

Los geht es im Bunker des ehemaligen Warnamtes II in Helldiek 58. Die, durch meterdicke Betonwände geschützten Räume sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen ergeben sich je nach Bedarf halbstündlich oder stündlich.

Auch eine Ausstellung von Geräten der Zivilschutztechnik dürfte von Interesse sein. Außerdem wird Kuchen und Kaffee angeboten und verkauft.

„Wir bitten alle Besucher, ihre Fahrzeuge vor dem Tor des Geländes zu parken“, sagt Mirko Krumm vom Warnamt-Team. Denn auch die Prinzhöfte-Schule hat an diesem Tag Besuchszeit.

In Neubruchhausen ist ordentlich was los

Jeweils von 13 bis 17 Uhr sind die Alte Oberförsterei und die Wassermühle in Neubruchhausen geöffnet. „Hier ist tierisch was los“, sagt Gästeführerin Gerda Lüdeke, die sich zusammen mit Förster Marcus Hoffmann für die „Alte Oberförsterei“ allerlei Aktionen ausgedacht hat. 

Alte Motorräder sind zu sehen sowie eine Ausstellung zur Waldgeschichte, die vom Waldpädagogikzentrum Hahnhorst der Niedersächsischen Landesforsten vorbereitet worden ist. Für den Hunger zwischendurch gibt es selbstgebackenen „Kalten Hund“ und Kaffee.

Im Mittelpunkt der Führungen an und in der Wassermühle durch Maik Dannemann und Holger Rullhusen steht die Mühlentechnik mit dem alten „Herford-Motor“ aus dem Jahre 1934. „Der wird derzeit repariert und hergerichtet“, so Maik Dannemann, „damit er demnächst die Mühlsteine wieder in Bewegung setzen kann“.

In diesem Zusammenhang bittet er, auch für alle anderen Denkmäler, um Spenden, damit an den erhaltenswerten Gebäuden und Geräten weiter gearbeitet werden kann, zumal sich alles im ehrenamtlichen Bereich abspiele.

Kirchenführungen an der Stiftskirche

Die Aktivitäten in der Stiftskirche und an der Freudenburg beginnen um 14 Uhr. Kirchenführungen unter der Leitung von Gästeführer Klaus-Dieter Sprenger sind für 14 und 15 Uhr vorsehen, Auch Gästeführerin Ingrid Skripalle steht dort für Fragen zur Verfügung. Das Besteigen des Kirchturmes zusammen mit den Gästeführern Bodo Heuermann und Brigitte Stein mit Besichtigung der Turmuhr und des Glockenspiels ist um 14.45 Uhr und um 15.45 Uhr möglich.

Wer Lust auf Musical hat, kann sich danach in der Stiftskirche das Kriminalspiel „Das Geheimnis der Kathedrale“ anschauen, das von der Bassumer Kinder- und Jugendkantorei unter der Leitung von Kreiskantorin Réka-Zsuzsánna Fülöp aufgeführt werden wird. Beginn ist um 17 Uhr.

Über das Gelände der Freudenburg mit seinen Fachwerkbauten, der Heimatstube, dem Vorwerk und der Klosterbach-Konzertmuschel führt ab 14 Uhr die Gästeführerin Christine Franzke.

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