Eis in verrückten Geschmacksrichtungen

Erstes Bassumer Ice-Cream-Festival lockt Besucher aus der Region

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Sommer, Sonne und ein Eis. Diese Familie genießt den Besuch des Ice-Cream-Festivals in Bassum.

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Gefrorene Leberwurst lutschen? Ich weiß nicht. Das wäre doch eher was für meinen Hund.“ Die Kundin am Eisstand der Eis-Zauberei aus Hamburg ist noch unschlüssig und entscheidet sich schließlich für Basilikum mit Erdbeeren. „Gute Wahl“, kommentiert Inhaber Björn Schwarze die Entscheidung und macht sich flink ans Werk. Innerhalb von Sekunden zaubert er das rot-grüne Naschwerk aus seiner Maschine.

Der Hamburger gehört zu rund 20 Standbetreibern, die am Wochenende in Bassum zwischen Rathaus und Modehaus Maas das erste Ice-Cream-Festival bestreiten. Die verrücktesten Eis-Kreationen sind zu haben. Das Bassumer Publikum ist jedoch nicht ganz so experimentierfreudig. 

„Senf und Knoblauch haben heute erst zwei ausprobiert“, schmunzelt Schwarze. Seine Lieblingssorte – Meerrettich – habe er in weiser Voraussicht schon zu Hause gelassen.

Ein bisschen gewagt darf es dann aber doch sein. Die Besucher kosten Himbeer-Lavendel, Möhre-Banane, Kirsche mit Pfeffer. „Wir haben 350 Sorten“, erzählt Schwarze. Nach Bassum hat er aber nur eine begrenzte Anzahl mitgebracht.

Am Stand der Eis-Zauberei sind nicht nur exotische Kreationen zu haben, sondern auch die Klassiker.

Wer lieber Crumble-Eis mag oder Sorbet am Stiel wird an den Nachbarständen fündig. „Alles handgemacht ohne künstliche Zusatzstoffe“, wirbt Janna Schumacher von der Bremer Stileismanufaktur Fiev Sinne. „Gern genommen werden unsere Duos“, erzählt sie und zeigt auf gefülltes Fruchteis in der Auslage. „Einfach lecker“, schwärmt eine Besucherin und holt sich Portion Nummer zwei. 

Die meisten jedoch probieren sich munter durch und pilgern von Stand zu Stand. Sitzgruppen, Tische und Bänke laden zudem zum Verweilen ein. „Eine tolle Idee. Wir waren bereits beim Street-Food-Festival. Wir finden das super“, lobt eine Besucherin aus Syke die Veranstaltung. „Daumen hoch“, demonstriert im Stuhl nebenan ein Vater, der zusammen mit seiner kleinen Tochter genüsslich ein Eis lutscht.

Doch nicht nur kalte Köstlichkeiten sind an diesem Wochenende in der Innenstadt zu haben. Auch Burger und Kartoffelgerichte am Spieß füllen die hungrigen Mägen. 

Eis und Sonne satt beim Ice-Cream-Festival

 © Wolfgang Defort
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 © Frauke Albrecht
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Außerdem wirbt die Berliner Firma „Hello fresh“ um Kunden. Mittlerweile hat das Unternehmen eine Dependance in Verden – der Lebensmittel-Lieferservice bietet sogenannte Kochboxen an. „Da kann beim Kochen nichts mehr schief gehen“, lächelt das Verkaufstalent am Stand vielversprechend den jungen Mann an, der interessiert das Steak-Rezept betrachtet. „Da kennen sie meinen Freund aber schlecht“, kontert dessen Freundin.

Organisator Michael Maas ist mit dem Verlauf seines ersten Ice-Cream-Festivals mehr als zufrieden: „Es kam bei allen gut an. Es gab positives Feedback von den Ausstellern und von den Beuschern.“ Nach dem für ihn sehr arbeitsreichen Wochenende wollte er sich zum Feierabend allerdings kein Eis, sondern ein Bier gönnen.

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