Edith und Heinrich Pleus feiern heute ihren 65. Hochzeitstag

„Das wird meine Frau und keine andere“

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Glücklich verheiratet: Edith und Heinrich Pleus.

Bassum - „Es ist schön zu wissen, dass Menschen so lange durch viele Jahrzehnte glücklich zusammenleben, alles teilen und Verantwortung füreinander und für andere übernehmen. Das besondere Glück, die eiserne Hochzeit feiern zu können, wird nur wenigen zuteil.“ Mit diesen Worten gratuliert Bundespräsident Joachim Gauck in einem Brief den Eheleuten Edith und Heinrich Pleus, die heute am Bassumer Mühlenweg im kleinen Familienkreis ihr so seltenes Hochzeitsjubiläum feiern können. „Über diesen Brief haben wir uns sehr gefreut, und wir sind auch stolz, dass unser Bundespräsident an uns gedacht hat“, sagen die beiden glücklichen Ehejubilare.

Es war der 23. Dezember 1949, als sich Heinrich Pleus bei der Gärtnerei Haase in Bassum noch schnell einen Weihnachtsbaum kaufen wollte. Dabei traf ihn Amors Pfeil tief ins Herz. Denn die damalige Verkäuferin, gerade mal 19Jahre alt, schaute ihm ganz tief in die Augen. Beide waren voneinander angetan. „Das wird meine Frau und keine andere“, war sich Heinrich Pleus auf Anhieb sicher.

Sie trafen sich zum Neujahrsball bei „Kaiser Haake“ wieder und sind seither ein unzertrennliches Paar.

Geheiratet wurde am 8.Dezember 1950. Die Geburt der Kinder ließen nicht lange auf sich warten: Erika (1951), Heinz-Ludwig (1952), Karin (1955) und Bernd (1959). Das Paar hat mittlerweile neun Enkel und zwölf Urenkel. Beide erfreuen sich noch bester Gesundheit. Das Ehepaar beschickt seinen Haushalt noch selbst, Edith geht einkaufen und kocht, Heinrich kümmert sich um den Garten. Lediglich einmal die Woche wird das Paar durch eine Putzhilfe unterstützt. Der heute 95-jährige Jubilar, seine Ehefrau ist 85 Jahre alt, hat sich daneben sein Interesse am Sport bewahrt.

„Als ich 90 wurde, habe ich als erklärter Werderfan die Vereinsfahne, die immer vor meinem Haus aufgezogen war, aufgrund der schlechten Leistungen aus Protest eingezogen“, erzählt der betagte Jubilar. Nun muss er sich wieder ärgern. „Die gehen auch ab“, lautet seine unmissverständliche Prognose, die er mit leidvoller Miene quittiert.

Neben der Familie hat sich auch Bürgermeister Christian Porsch zur heutigen Kafeerunde angekündigt.

bbk

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