Paten und Stadt stellen neue Radkarte zum Bassumer Fahrradrundweg vor

Durch das Herz der Stadt radeln

Freuen sich über die neue Karte zum Bassumer Fahrradrundweg: Die Paten der Radwege (v.l.) Andrea Rekert, Hermann Böschen, Dieter Gerken, Franc Henkensiefken, Günter Helmke und Frido Brand sowie Susanne Vogelberg von der Stadt Bassum.
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Freuen sich über die neue Karte zum Bassumer Fahrradrundweg: Die Paten der Radwege (v.l.) Andrea Rekert, Hermann Böschen, Dieter Gerken, Franc Henkensiefken, Günter Helmke und Frido Brand sowie Susanne Vogelberg von der Stadt Bassum.

Bassum – „Radfahren ist in Corona-Zeit eine schöne Beschäftigung“, findet Susanne Vogelberg vom Bereich Tourismus der Stadt Bassum. Passend dazu hat die Stadt die Radkarte zum Bassumer Fahrradrundweg überarbeitet und neu aufgelegt. „Während des Lockdowns sind viele Karten weggegangen, und wir haben uns daher kurzfristig entschlossen, in diesem Jahr neu zu drucken“, berichtet Vogelberg.

In der Wegeführung habe sich die Karte nicht verändert. „Sie führt immer noch durchs Herz der Stadt Bassum durch alle 16 Ortschaften.“ Sie umfasse noch immer vier Routen, die zwischen 20 und 30 Kilometer land sind. Die maximale Route beträgt 58 Kilometer. Neu ist, dass die Besonderheiten am Wegesrand aufgelistet sind, so Vogelberg. „Und wir haben überregionale Radwege und unsere Rundwanderwege mit aufgenommen.“ 2014 gab es die Erstauflage der Karte.

„Mittlerweile sind wir bei der vierten Neuauflage.“ Sie lobt das Engagement der Ehrenamtlichen, die gleichzeitig die Paten des Bassumer Fahrrad Rundweges (BFR) sind. „Es ist schön, dass wir einen festen Bestand von treuen Paten haben.“ Die sieben Bassumer kontrollieren diese Wege und kümmern sich um die Schilder, wenn eines defekt ist und sie sorgen dafür, dass sie an der richtigen Stelle stehen, erklärt Vogelberg.

Die Paten sind – passend zum Thema – alle Mitglieder im ADFC. Günter Hemke berichtet von der Arbeit als Pate. Er ist für die Nordroute zuständig. „Wir schneiden auch mal Büsche runter, damit man die Schilder wieder besser sieht.“ Regelmäßig fahre er die Wege ab. „Man lernt Bassum gut kennen, wenn man die Strecken abradelt.“ Er erledige viel mit dem Fahrrad. „Wenn man sonntags mal mehr gegessen hat, kann man gut noch mal aufs Rad steigen“, sagt er und lacht.

Seit Kurzem sind Andrea Rekert und Franc Henkensiefken ebenfalls als Paten aktiv. Sie fährt am liebsten die Nord- und Westrouten. „Ich fahre super gern Fahrrad. Seitdem die Karte ins Leben gerufen wurden, fahre ich die Routen nach Feierabend gerne mal ab. Es ist super schön und es ist eine herrliche Gegend zum Fahrradfahren, durch die Landschaft und Dörfer“, schwärmt Rekert. Sie ergänzt: „Vieles war in letzter Zeit ja nicht möglich, Radfahren schon.“ Man könne immer Neues entdecken. Sie genieße es, abends spontan loszufahren. „Es ist toll, in dieser verwirrenden Welt einen Weg zu haben“, freut sich Vogelberg.

Henkensiefken ist ebenfalls ein leidenschaftlicher Radler. „Der Ost-Bereich ist meine Lieblingsroute. Ich fahre aber auch gerne malquerfeldein. Ich fahre auch mal so 150 Kilometer an einem Stück“, erzählt er. Insbesondere nach einem Homeoffice-Tag sei es aus seiner Sicht ein schöner Ausgleich.

„Wir verschicken die Karte viel ins Umland“, kündigt Vogelberg an. Aber auch jeder Neubürger soll eine Radfahrkarte bekommen. Zudem liegen sie im Rathaus aus und sind an Infotafeln erhältlich. Interessierte können ebenso eine Anfrage per E-Mail an info@stadt.bassum.de schicken oder sie sich auf der Homepage der Stadt Bassum herunterladen.

Im Netz

www.bassum.de

Von Lara Terrasi

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