„Dieter Bohlen ist sehr nett“

DSDS-Halbfinalist Igor Barbosa im Musikunterricht der Oberschule

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Igor Barbosa beantwortet die Fragen der Oberschüler. 

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Da müsste so manch’ ein Teenager in der Republik vor Neid erblassen: Die Klasse 10a der Bassumer Oberschule bekam im Musikunterricht Besuch von Igor Barbosa. Der Sänger, der es bei „Deutschland sucht den Superstar“ bis ins Halbfinale schaffte, stellte sich bereitwillig den Fragen der Schüler und sang am Ende der Doppelstunde sogar einen Song für sie.

„Hat sich dein Leben nach DSDS verändert?“, war eine der wichtigsten Fragen an den Sänger, der vor knapp vier Jahren selbst noch Schüler an der Oberschule Bassum war. „Ja, natürlich“, antwortete Igor. „Man ist halt bekannter danach. Die Castingshow ist eine gute Möglichkeit, in der Musikbranche Fuß zu fassen.“ Er habe es nicht bereut, dort teilgenommen zu haben, schließlich habe er dadurch einige Kontakte knüpfen können. Er möchte auf jeden Fall weiter Musik machen. Im Moment arbeitet der 20-Jährige an einer CD.

Die Zehntklässler hatten einige Fragen an den Sänger. Ob man bei DSDS Geld verdiene? „Ja.“ Ob man sich aussuchen könne, was man singt? „Nein!“ Ob Dieter Bohlen ätzend ist? „Nein, Dieter Bohlen ist sogar sehr nett“, erzählte Igor. Er antwortete auf alle Fragen und sprach offen über seine Erfahrungen mit der Castingshow.

Kritik am Business: Künstler entscheiden wenig

Alles dürfe er zwar nicht erzählen, aber die Klasse erfuhr einiges über die Show, die Hintergründe und die Leute beim Fernsehen. Schlimm sei an dem Business, dass man so wenig selbst entscheiden dürfe, gab der Sänger zu.

Igor erzählte auch von der schönsten Erfahrung mit DSDS: Die Live-Tour im Anschluss an die Show habe sehr, sehr viel Spaß gemacht. „Da waren jeden Abend etwa 2.000 Leute, und alle haben mitgefeiert. Das war toll“, schwärmte der Bassumer.

Dass Igor Barbosa überhaupt die 10a besuchte, haben die Jugendlichen ihrer Musiklehrerin Vanessa Prehn zu verdanken. Die Lehrerin behandelt im Unterricht mit der Klasse gerade die Themen „Original und Bearbeitung“, sowie „Musik und Markt“, wozu auch der Punkt Castingshows gehört.

„Er ist auf dem Boden geblieben“

„Es ist für die Schüler einfach lebendiger, spannender, wenn sie zu dem Thema etwas aus erster Hand erfahren können“, findet Vanessa Prehn.

Am Ende der Doppelstunde Musik gab Igor dann selbst eine Kostprobe seines Könnens. Begleitet von Musiklehrerin Prehn am Klavier und Schüler Kevin Miegel am Schlagzeug sang er den Song „Pray“ von Sam Smith.

Bei den Zehntklässlern kam Igor mit seiner tollen Stimme und mit seiner sympathischen Art gut an. „Er ist auf dem Boden geblieben“, hieß es hinterher. Sogar die große Schachtel Schokolade, die Prehn ihm als Dankeschön überreichte, teilte der junge Mann spontan mit der gesamten Klasse.

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