„Cirkus Casselli“ bietet bis Sonntag in Bassum vier Vorstellungen an

Feuerspucker und Seiltänzer

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In wenigen Stunden will Giovanni Kaselowsky das Manegenzelt aufgebaut haben. Er freut sich auf seine Gäste.

Bassum - Von Sigi Schritt. Mit vereinten Kräften ziehen Helfer um Zirkusdirektor Giovanni Kaselowsky an den Seilen, um das Manegenzelt aufzurichten. Die Handgriffe sitzen. Das Zelt nimmt langsam Gestalt an. Unter der stabilen Plane können bis zu 800 Personen Platz nehmen. Es soll im Inneren laut Direktor Kaselowsky auch kuschelig warm werden. „Frieren muss niemand“, sagt er.

In der Nacht zu gestern hat der „Cirkus Casselli“ ein Gelände nahe des Bassumer P&R-Parkplatzes am Bahnhof bezogen. „Wir haben 30 Fahrzeuge samt Anhänger positioniert“, berichtet der Direktor des Familienunternehmens. Bis zur ersten Vorstellung am Donnerstag um 15.30 Uhr absolviert das 20-köpfige Team ein eingespieltes Aufbauprogramm. Dazu zählt etwa auch die Betreuung der Tiere und das Proben einzelner Nummern.

„Besucher erleben bei uns Feuerspucker, Seiltänzer und Hochseilartisten sowie verschiedene Darbietungen am Ring“, sagt Giovanni Kaselowsky. Er und seine Mannschaft haben 50 Tiere nach Bassum gebracht – Lamas, Kamele, Alpacas, holländische Friesen und Mini-Ponys. Eine Besonderheit sei sicherlich das argentinische Zwergpony Pumuckl. „Es misst 50 Zentimeter.“ Dazu gesellt sich ein mexikanischer Zwergesel, der zehn Zentimeter länger ist. Ziegen und Hunde runden das Programm ab.

Außerdem können die Eltern mit ihren Kindern einen Streichelzoo begehen und Meerschweinchen sowie Kaninchen streicheln. „Wir haben sogar eine Schlange dabei. Das ist eine Tigerpython. Sie ist nicht giftig.“

Mit den Kindern Jack (1), Chanaya (3), Kiano (7) und Santino (9) wächst die achte Generation heran, die auch schon kleinere Nummern proben. Auch wenn die Kinder wie ihre erwachsenen Vorbilder mit viel Herzblut an die Sache herangehen, ist für den älteren Nachwuchs Schule angesagt. Deshalb besuchen sie auch in dieser Woche den Unterricht in Bassum.

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