Christa Bohlmann stellt zweiten Roman um Hobby-Ermittlerin Gisela Koch vor

„Apfelgrün und blutrot“

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Autorin Christa Bohlmann präsentiert ihren neuen Roman „Apfelgrün und blutrot“. Hier zeigt sie ihn zusammen mit dem Vorgänger „Bittersüß“

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Ist in Osterbinde ein Mord geschehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Hobby-Ermittlerin Gisela Koch im neuen Roman „Apfelgrün und blutrot“ der Bassumer Autorin Christa Bohlmann. Es ist der zweite Fall für Gisela Koch. Der knüpft zwar an den Roman „Bittersüß“ an, kann aber auch für sich alleinstehen.

Die Hobby-Ermittlerin Gisela Koch wohnt in einer Senioren-WG auf einem Anwesen in Bassum-Osterbinde. Zusammen mit ihren Mitbewohnern entdeckt sie bei Abrissarbeiten an einer alten Lagerhalle einen blutverschmierten Hammer, ein blutiges Hemd, Klebebandreste und eine blutige Wolldecke. Sofort hat sie den Verdacht, dass etwas Schlimmes passiert ist. Sie geht aber nicht zur Polizei – der Verdacht erscheint ihr zu vage.

Ihre Neugierde lässt sie allerdings nicht schlafen und so kehrt sie nachts noch einmal zu der Stelle zurück und sichert die verdächtigen Fundstücke. Um sich umzuhören, geht sie tags drauf ins Gasthaus Freye. Dort erfährt sie, dass in den benachbarten Apfelplantagen ein polnischer Landarbeiter spurlos verschwunden ist.

Wie auch in „Bittersüß“ fängt Gisela Koch auf eigene Faust an zu ermitteln. Sie verbringt ihren Urlaub auf Usedom, um von dort aus in Polen nach dem Landarbeiter Pavel zu suchen. Dort stößt sie auf dessen Zwillingsbruder und steckt schon wieder mitten drin in einer spannenden Geschichte.

„Bis hierhin ist alles erstunken und erlogen!“, sagt Autorin Christa Bohlmann. Die Figuren und die Handlung entsprangen allein ihrer Fantasie. Auch das Anwesen der Familie Lindemann, bei der die drei Hauptfiguren Gisela Koch und ihre Mitbewohner – Lebensgefährte Martin Jansen aus Harpstedt und der sehbehinderten Anton Winkler aus Twistringen – leben, gibt es nicht wirklich in Osterbinde.

„Da hat jeder Leser sein eigenes Bild im Kopf“, meint Bohlmann. Die Bassumerin verspricht aber, dass es neben einer äußerst spannenden Geschichte auch wieder viele bekannte Schauplätze aus Bassum und umzu geben wird: Nicht nur das Gasthaus Freye, sondern auch die Mordbrücke an der Harpstedter Straße, die Hünenburg und das Bassumer Stadtfest sind reale Schauplätze. Auch viele Personen in den Nebenrollen sind echte Bassumer.

Dieser Krimi ist noch nicht das Ende von Gisela Kochs Abenteuern. Ein drittes Buch existiere schon in ihrem Kopf, erzählt Bohlmann. „Ich bitte den lieben Gott, mir die Zeit für einen weiteren Band dieser Reihe zu geben“, schreibt sie im Vorwort des Romans.

„Apfelgrün und blutrot“ ist Bohlmanns 15. Buch. Sie verlegt es über „Books on Demand“ selbst. In der kommenden Woche ist es erhältlich bei der Kreiszeitung, in den Bassumer Geschäften Papier und Tinte, Wisloh, Galerienchen sowie bei Dauelsberg (Twistringen) und Schüttert (Syke).

Christa Bohlmann verkauft ihr neues Buch und weitere Bücher auch am 25. Oktober auf dem Kunst- und Handwerkermarkt in Harpstedt, am 15. November bei der Adventsausstellung bei Freye und am 28. November beim Bassumer Lichterfest.

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