Lokale Kernanliegen

Bürgerinitiative für Landschaftsschutz: „Setzen Dialog mit der GAR fort“

+
Noch immer lagern die Inhalte der gelben Säcke bei der GAR unter freiem Himmel, wie diese Aufnahme von November 2018 dokumentiert.

Kastendiek/Fahrenhorst - Von Patrick K–pke. Den Raubbau ihrer geliebten Natur stoppen: Das ist die Intention der Bürgerinitiative für Landschafts- und Umweltschutz Nordwohlde und Fahrenhorst. Nun trafen sich die Umweltfreunde zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zur Linde in Fahrenhorst. Sie verkündeten dabei Fortschritte und weitere Maßnahmen.

Immer noch fokussiere sich der Einsatz der Umweltfreunde auf drei lokale Kernanliegen. Diese fasste der Vorsitzende, Jürgen Schierholz, auf Anfrage zusammen: „Wir werden weiteren Ausbauplänen der B 51 auf 2+1 entschlossen entgegentreten und den Nachbarschaftsdialog mit der GAR in Kätingen fortsetzen. Außerdem wollen wir den von der Firma M+S geplanten Sandabbau in Stühren verhindern.“

Durch diverse Aktionen, wie das Aufstellen von Bannern und Plakaten als auch durch Infoveranstaltungen sei bereits einiges in Bewegung gekommen. Dass sich die Politik und die Stadt Bassum mehrheitlich in einer Stellungnahme gegen die Ausbaupläne der B51 zwischen Bassum und Kastendiek ausgesprochen haben, stimmte die Umweltschützer optimistisch.

Der Nachbarschaftsdialog mit der GAR (Gesellschaft für Abfall und Recycling) verlaufe dagegen schwieriger. „Obwohl die GAR sagte, dass sie ihre Anlage in Kastendiek nicht erweitert, steht dort plötzlich eine neue Halle“, berichtete BI-Mitglied Peter Möller. Eine Anfrage dazu habe die GAR bislang nicht beantwortet.

Anderen Mitgliedern waren alte Kühlschränke auf dem Gelände aufgefallen. Carmen Baehr hatte die Geräte fotografiert und das Bild mitgebracht. Zu sehen sind Kühlschränke, die unter freiem Himmel neben einem Container lagern. Die BI befürchtet, dass austretende Kühlmittel die Umwelt zusätzlich belasten. Die neben einem Waldgebiet liegende Anlage sei gar nicht für die Entsorgung von Kühlschränken zuständig, so ihre Meinung.

Bislang gab es laut Schierholz bereits 20 Dialog-Treffen. „Sie sind das Resultat eines Mediationsverfahrens des Landkreises Diepholz. Wir setzen den Dialog fort“, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Nawalnys Frau bei Protest in Moskau festgenommen

Nawalnys Frau bei Protest in Moskau festgenommen

Krisen-BVB verliert wilden Borussen-Gipfel gegen Gladbach

Krisen-BVB verliert wilden Borussen-Gipfel gegen Gladbach

Biathlon: Die besten Bilder zum Weltcup in Antholz

Biathlon: Die besten Bilder zum Weltcup in Antholz

Immer mehr Bildschirme im Auto

Immer mehr Bildschirme im Auto

Meistgelesene Artikel

Helgstrand Dressage sorgt für neues Leben auf Gestüt in Syke-Wachendorf

Helgstrand Dressage sorgt für neues Leben auf Gestüt in Syke-Wachendorf

Helgstrand Dressage sorgt für neues Leben auf Gestüt in Syke-Wachendorf
Neues Haus auf 22 Pfählen entsteht an der Lohnstraße 4

Neues Haus auf 22 Pfählen entsteht an der Lohnstraße 4

Neues Haus auf 22 Pfählen entsteht an der Lohnstraße 4
Ausschuss für Stadtentwicklung empfiehlt, neue Fläche für GAR nutzbar zu machen

Ausschuss für Stadtentwicklung empfiehlt, neue Fläche für GAR nutzbar zu machen

Ausschuss für Stadtentwicklung empfiehlt, neue Fläche für GAR nutzbar zu machen
Nicht nur neue Sitze im Diepholzer Kino

Nicht nur neue Sitze im Diepholzer Kino

Nicht nur neue Sitze im Diepholzer Kino

Kommentare