Bremer Künstlerin Andrea Klinz stellt Bilder in der Bassumer Kreissparkasse aus

Inspiration durch Licht und Musik

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Farbe ist das wichtigste Ausdrucksmittel von Künstlerin Andrea Klinz.

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Die Schalterhalle der Bassumer Kreissparkasse hat ihr Aussehen verändert: An den Wänden hängen neue Bilder. Es sind Gemälde der Bremer Künstlerin Andrea Klinz, die noch bis zum Ende dieses Monats dort ausgestellt bleiben.

Die Bilder tragen keinen sichtbaren Titel, doch beim Betrachten könnten einem dazu die auf der Rückseite vermerkten Begriffe wie „Brandung“, „Riss“ oder „Nachts am Meer“ auch einfallen. Die Künstlerin hat die Bilder mit Acrylfarben gemalt und mit farbiger Spachtelmasse Strukturen auf der Bildfläche aufgetragen.

Dabei versucht sie, mit sparsamen Mitteln in ihren Bildern eine Atmosphäre einzufangen und auf den Betrachter zu transportieren. Farbe ist ihr wichtigstes Ausdrucksmittel, leuchtende Farben bilden meist das Zentrum.

Für die Malerin und ihren Ehemann Thomas Klinz sind die Bilder Urlaubserinnerungen oder Erinnerungen an andere reale Ereignisse. „Die eigenen Empfindungen während dieser Situationen stellen sich bei mir beim Betrachten sofort wieder ein“, berichtet Thomas Klinz. Dagegen bleibt es dem unvoreingenommenen Betrachter überlassen, wie er die Kompositionen interpretiert.

Andrea Klinz ist Autodidaktin. Im Hauptberuf ist sie Beraterin für Frauen zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Konzept, um Kunst und Coaching zu kombinieren.

An Kunst war sie schon immer sehr interessiert, doch erst bei einem Bildhauer-Projekt in einer Waldorf-Schule hat sie ihre Kreativität wieder entdeckt.

Zunächst malte sie Postkarten ab und begann dann allmählich, eigene Bilder zu malen, die sie im privaten Rahmen ausstellte. Viel Lob motivierte sie, sich mit ihren Werken in die Öffentlichkeit zu wagen. Ihre erste Ausstellung hatte sie in einer Physiotherapiepraxis, die anschließend die gesamte Kollektion aufkaufte.

Weitere Ausstellungen folgten, die letzte war im Berliner Hotel „Atlantik“.

Sie malt ihre Bilder zu Hause „unter dem Dach“ im eigenen kleinen Atelier. Nachträglich eingebaute Fenster sorgen für das erforderliche Licht bei ihrer Arbeit. Aber genügend Licht allein reicht ihr nicht beim Malen: Sie braucht als Inspiration auch Musik.

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