Breitbandausbau ist in vollem Gange / Telekom legt neun Kilometer Glasfaserkabel

Schnelleres Internet für rund 2700 Haushalte

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Freuen sich über den Breitbandausbau in Bassum: Bürgermeister Christian Porsch und Manfred Rücker, Vertriebsleiter bei der Telekom, vor einem der 16 neuen Multifunktionsgehäuse.

Bassum - Von Tobias Kortas. Bereits seit November laufen die Arbeiten für den Breitbandausbau in Bassum. Am 23. Mai ist es soweit: Dann erhalten rund 2700 Haushalte Zugang zu bis zu 100 Megabit pro Sekunde schnellen Internetanschlüssen.

„Wir haben neun Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 16 Multifunktionsgehäuse mit neuer Technik aufgestellt“, informiert Manfred Rücker, Vertriebsbeauftragter bei der Telekom. Davon profitieren sollen Haushalte im gesamten Vorwahlbereich 04241. Der Ausbau betrifft Bassums Stadtkern, Groß- und KleinRingmar, Osterbinde und Helldiek. „Dort werden Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde und bis zu 40 Megabit pro Sekunde im Upload möglich sein“, erzählt Rücker.

Die Technik, die die Telekom für den Ausbau verwendet, nennt sich VDSL. Dabei handelt es sich um eine Form von DSL, die durch die sogenannte Vectoring-Technik elektromagnetische Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten, beseitigt. Kurz: Das Tempo beim Herunterladen verdoppelt und die Geschwindigkeit beim Heraufladen vervierfacht sich. Das hilft laut Rücker beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. „Zudem kann der Verbraucher gleichzeitig telefonieren, surfen und in HD-Qualität fernsehen.“

Grundsätzlich gelte, dass man, je näher man an einem Multifunktionsgehäuse wohnt, über umso schnelleres Internet verfüge.

Zum Preis des Ausbaus wagt der Vertriebsbeauftragte keine Prognose. Rücker: „Das kommt im Tiefbau immer ganz auf die Bodenbeschaffenheit an. Im Schnitt kostet das Verlegen von Glasfaser 50000 bis 60000 Euro pro Kilometer.“

Bürgermeister Christian Porsch zeigte sich mit dem Breitbandausbau der Telekom zufrieden, machte aber eines deutlich: „Bassums Außenbereiche dürfen nicht vernachlässigt werden.“ Vor allem Ortschaften wie Albringhausen und Apelstedt sollten auch mit schnellem Internet versorgt werden. Um dies zu gewährleisten, müsse sich Bassum allerdings mit dem Landkreis abstimmen. Mit einer Entscheidung sei im Oktober zu rechnen. Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh wies darauf hin, dass man mit dem Mobilfunkstandard LTE bereits gut versorgt sei.

Außerdem erklärte Klaus Sichhart, zuständig für Technische Infrastruktur bei der Telekom, dass Bramstedt und Dimhausen schon seit vergangenem Jahr über schnelles Internet mit Glasfaserkabeln verfügen.

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