Bramstedter Scheunenbühne feiert großartige Premiere

„Dascha, Dascha, dascha ‘n Ding“

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Szene aus „Mein fast perfekter Ehemann“ mit Jutta Neumann (l.) und Monika Meyer.

Bramstedt - Von Berthold Kollschen. Ausverkauft war die Premiere der Komödie „Der fast perfekte Ehemann“ der Bramstedter Scheunenbühne. Die mehr als 100 Gäste waren begeistert und feierten die Gruppe im Bramstedter Hof mit Applaus.

Vor allem Monika und Meike Meyer, Thomas Poggenburg, Kay Peters, Rita Stöver und Jutta Neumann überzeugten. Letzterer war die Rolle der „Ella Ehrlich“ förmlich auf den Leib geschrieben. Sie watschelte mit ihrem übergroßen Allerwertesten wie ein große Ente durch die Szenen, was immer wieder herzerfrischende Lachsalven auslöste. Auch ihr Mienenspiel überzeugte.

Auf der liebevoll gestalteten Bühne, von Werner Emshoff perfekt ins Licht gesetzt, spielte sich ein komödiantisches Drama ab, was beim Publikum immer wieder für Lachtränen sorgte. Allen Akteuren gelang es, punktgenaue Pointen zu setzen. Die Zuschauer johlten zum Teil. Zum Stück: Gaby Maurer (prima von Ute Brending gespielt) droht ihrem Gatten (überzeugend dargestellt von Thomas Poggenburg) mit Scheidung, sollte er im Haushalt künftig nicht helfen. Sie flieht zu einer Freundin nach Mallorca. Gabys Mutter Elfriede Vierkant würde eine Scheidung nur zu gerne sehen. Sie lässt ihren Schwiegersohn nicht aus den Augen. Niemand aus dem Ensemble hätte die Rolle passender spielen können als Monika Meyer. Für Durcheinander auf der Bühne sorgt dann die leicht bekleidete Nachbarin Diana. Diese Rolle hat Meike Meyer bravourös umgesetzt. Aus Angst vor der Schwiegermutter tarnt Peter seine Nachbarin als polnische Putzfrau. Der Fast-Versprecher „Dascha, Dascha… dascha ‘n Ding“ lässt das Publikum toben.

Peters Freund Oaf Kaiser, alias Scheunenbühnen-Neuling Kay Peters, und Rosalinde Rieselkäfer (unglaubliche Rita Stöver in schrillen Kostümen) machen das Chaos perfekt. Erst die Rückkehr von Peters Ehefrau klärt die Verwicklungen auf.

Mit zum großen Premierenerfolg haben auch „Maskenbildnerin“ Ute Kattner und Dörte Theilke als Souffleuse beigetragen.

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