Besinnlich-festliches Adventskonzert in der Dreifaltigkeitskirche zu Neubruchhausen

Früher schon Unruhe und Terrorismus

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Ein heller Stern und ein großer Weihnachtsbaum mit funkelnden Lichtern und buntem Schmuck sowie viele brennende Kerzen in der gesamten Kirche boten für das Adventskonzert in der Dreifaltigkeitskirche Neubruchhausen einen stimmungsvollen Rahmen.

Neubruchhausen - Von Berthold Kollschen. Schon die ersten Klänge, die Frauke Brandt (15) auf der Orgel der Dreifaltigkeits-Kirche zu Neubruchhausen mit „Tochter Zion“ erklingen ließ, versprachen ein stimmungsvolles Konzert, das die Zuhörer in der gut besetzten Kirche genossen. Jeder Beitrag wurde mit viel Applaus belohnt.

„Wir hoffen, sie heute trotz frühlingshafter Temperaturen etwas in weihnachtliche Stimmung versetzen zu können“, begrüßte Christiane Brandt, Leiterin des Gemischten Chores Neubruchhausen, alle Gäste auch im Namen der Instrumentalisten, die das Adventskonzert mitgestalteten.

Neben den neun Sängerinnen und vier Sängern des Chors bereicherten das Konzert: die Flötengruppe um Klaus Bergann und die sehr musikalische Familie Brandt mit Christiane (Klarinette) und Olav (Trompete) sowie ihren Kindern Frauke (Querflöte, Klarinette, Orgel), Morten (Percussion, Schlagzeug) sowie Birthe (Klarinette).

Als Hausherrin hielt Pastorin Cornelia Harms eine bemerkenswerte Andacht, in der sie die Verhältnisse zu Zeiten Christi Geburt mit den heutigen angespannten Situationen weltweit verglich. Schon damals habe es Unruhe und Terrorismus gegeben, weswegen Gott in seinem Sohn Mensch geworden sei, um zu helfen, um Frieden zu stiften, um zerrüttete Familien wieder zusammenzuführen, um Menschen dazu zu bewegen, sich nicht gegenseitig umzubringen. „Gerade die Probleme der Not und der Unruhen sind es, die uns mehr denn je Weihnachten feiern lassen sollten“, so die Pastorin.

Das Adventskonzert endete so stimmungsvoll, wie es begonnen hatte. Frauke Brandt schloss den Reigen der Melodien an der Orgel mit dem wohl beliebtesten Weihnachtslied weltweit: „Stille Nacht“.

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