Am 5. September ab 14 Uhr

Begegnungsfest am Freibad

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Einladung

Bassum - Ein Willkommensfest für Bassumer Flüchtlinge und Einwohner organisieren Vertreter der Stadt, der Diakonie Syke-Hoya sowie der Initiative Willkommen in Bassum. „Auf dem Gelände des Freibades wird es Musik, Getränke, Speisen und viel Fun geben“, versprechen Heiner Herholz und Jürgen Donner vom Arbeitskreis WIB und hoffen auf viele Besucher.

Radtour um 12.30 Uhr ab Rathaus

„Wir wollen die Berührungsängste abbauen, da bietet sich so ein Fest an“, ist Herholz überzeugt. Denn in ungezwungener Atmosphäre können sich die Gäste auf dem Gelände frei bewegen und das tun, wozu sie Lust haben. Sei es Kuchen essen, schwimmen, Beachvolleyball spielen, der Musik lauschen oder sich eben auch zaghaft den Flüchtlingen annähern und die Fragen stellen, die sie schon immer mal stellen wollten.

Naturbadpächter Oskar Braun stellt das Gelände kostenfrei zur Verfügung. Monika Verhoeven von der DLRG und Clemens Giesecke, Auszubildender im dritten Lehrjahr bei der Stadt im Hallenbad, übernehmen die Aufsicht der Badegäste.

„Wir werden ein langes Büfett aufbauen, an dem sich die Besucher bedienen können. Am Ende steht ein Spendenschwein. Wer mag, kann etwas hineintun“, so Donner. Die Flüchtlinge werden Spezialitäten aus ihren Heimatländern vorbereiten. „Die Frauen freuen sich schon darauf, zu backen, zu kochen und zu braten“, weiß Donner. Aber es gibt auch ganz klassisch Kaffee und Butterkuchen. „Wir haben für das Fest Spenden bekommen. Davon gehen wir einkaufen“, erklärt Herholz.

Für Musik sorgt Robert Ribeau, bekannt unter dem Namen Splendid Time. „Musik zwischen Dadaismus und Alchemie, Moderne und Romantik, Kafka und Novalis, Beatles und Nirvana“, heißt es auf der Internetseite. Es ist für jeden Geschmack das Passende dabei. Und zusätzlich bringen WIB-Mitglieder noch ein paar Instrumente mit. Herholz: „Vielleicht finden sich ja spontan Musiker zusammen, um eine kleine Session zu machen.“

Für Kinder wird das Spiele-Mobil des Landkreises für Abwechslung sorgen.

Eine Tombola mit Preisen gibt es auch. „Der Bürgermeister hat 100 Euro für Gewinne gespendet“, so Herholz. Ebenso weitere Bassumer. Von dem Geld wurden Sachpreise gekauft – Donner hat Kontakt zu Werder Bremen geknüpft und ein „Werder-Paket“ ergattern können. Mitmachen lohnt also.

Dem Fest geht ein symbolischer Akt voraus: „Wir wollen die Flüchtlinge persönlich abholen“, sagt Donner. Wer Lust hat, an der Radtour teilzunehmen, sollte sich um 12.30 Uhr am Rathaus einfinden. Aus Zeitgründen können nur einige der Flüchtlingsunterkünfte angefahren werden.

Zu Beginn des Festes gibt es um 14 Uhr eine Begrüßung, die in drei Sprachen übersetzt wird, serbokroatisch, englisch und arabisch.

al

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