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Baustelle an der L776 wandert demnächst gen Norden weiter

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Von: Anika Seebacher

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Bleibt weiterhin gesperrt: Die Arbeiten an der Harpstedter Straße in Bassum dauern bis zum Jahresende.
Bleibt weiterhin gesperrt: Die Arbeiten an der Harpstedter Straße in Bassum dauern bis zum Jahresende. © Seebacher

Personalausfälle und Lieferengpässe führen zu leichten Verzögerungen bei den Arbeiten an der Harpstedter Straße. Anlieger und Pendler müssen sich also weiterhin in Geduld üben.

Bassum – Spurrinnen im alten Straßenbelag, Schlaglöcher und weitere Schäden sowie Kanalarbeiten sind die Gründe für die notwendige Sanierung der Harpstedter Straße in Bassum. Zwischen der Straße Amtsfreiheit in Höhe der Freudenburg und dem Ortseingang Helldiek ist die Landesstraße für die erforderlichen Maßnahmen voll gesperrt. Seit Oktober müssen die Verkehrsteilnehmer nun bereits große Umwege in Kauf nehmen, um von Bassum nach Harpstedt zu kommen. Und das wird in den nächsten Monaten weiterhin der Fall sein.

„Leider sind die Arbeiten nicht so gut vorangekommen wie noch Ende 2021 erwartet“, sagt Sonja Stuwe auf Nachfrage zum aktuellen Stand. Die Leiterin der Straßenmeisterei Bassum, die für die Bauüberwachung verantwortlich zeichnet, führt die Verzögerungen auf die Pandemie und deren Auswirkungen zurück. Durch Corona sei es auf der Baustelle vermehrt zu Personalausfällen gekommen. „Zudem gibt und gab es Lieferschwierigkeiten beim Baustellenmaterial“, fügt Stuwe an und nennt unter anderem den anhaltenden Ukraine-Krieg als Grund für die Entwicklung. Materialien wie spezielle Kunststoffe für den Kanalbau und inzwischen sogar Asphaltlieferungen haben sich ihr zufolge verzögert. „Selbst Steine können nicht wie ursprünglich geplant geliefert werden, sodass es auch hier zu Umstellungen kommt.“

Fertigstellung eventuell zum Jahresende

Entlang der Landesstraße entsteht im Zuge der Maßnahme ein beidseitiger Schutzstreifen für Radfahrer. Darüber hinaus mussten in dem Bauabschnitt mehrere vorhandene Versorgungsleitungen zusätzlich umverlegt werden. Dies sei in den anfänglichen Planungen nicht einkalkuliert gewesen, so Stuwe.

Das zum Start der Straßensanierung gesetzte Ziel, im November mit der Maßnahme durch zu sein, werde sich möglicherweise verschieben. „Derzeit wird mit einem Bauende zum Jahresende gerechnet“, lautet die vorsichtige Prognose der Straßenmeistereileiterin.

Im ersten Bauabschnitt sind die Arbeiter derzeit damit beschäftigt, die Nebenanlagen wie Geh- und Radwege wiederherzustellen. Danach werde der Asphalt in der Fahrbahn eingebaut. Im Anschluss wandert die Baustelle gen Norden weiter. „Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts erfolgt die Sanierung des zweiten Bereichs vom Hafter Weg bis zum Ortsausgang“, erläutert Sonja Stuwe diesbezüglich.

Keine leichte Situation für die dort ansässigen Betriebe

Für die an der Harpstedter Straße angesiedelten Bassumer Betriebe sowie die Anlieger ist die Situation nicht leicht. „Mit den Betrieben gibt es einen steten, nach Bedarf ausgerichteten Austausch“, erläutert Stuwe.

Vereinzelt gebe es darüber hinaus Hinweise über ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den angrenzenden Nebenstrecken. „Das kann man leider nicht unterbinden“, bedauert Stuwe. Insgesamt haben sich die Verkehrsteilnehmer ihrer Aussage zufolge aber „gut an die derzeitigen Verkehrsverhältnisse gewöhnt“ und würden die ausgeschilderte Umleitungsstrecke nutzen. Diese verläuft über die B 51, durch Stühren zur Harpstedter Straße in Holzhausen.

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