1. Bassumer Wanderclub feiert sein 40-jähriges Bestehen

„Schlechtes Wetter gibt es nicht“

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Hermann Cordes, Siegfried Hausmann, Norbert Spinner, Horst Reimers, Dieter Schütte und Johann Hansemann (v.l.).

Bassum - Wie grüßt man am Gipfel? Was ist der Unterschied zwischen Bergwandern und Bergsteigen? Antworten auf Fragen wie diese haben die fünf Wanderfreunde Norbert Spinner, Dieter Schütte, Hermann Cordes, Siegfried Hausmann und Klaus Stadler nach dem Mai 1975 gefunden, als sie zusammen eine Tour in den Spessart unternahmen.

Aus dieser Tour wurde eine gemeinsame Leidenschaft: Jetzt feiert der1. Bassumer Wanderclub seinen 40. Geburtstag. Einmal jährlich, stets um den 17. Juni, starten die Männer zu ihrer großen Wanderung – fünf bis sechs Tage, täglich 20 bis 25 Kilometer. Dazu kommen jeweils eine Frühjahrs- und Herbstwanderung mit den Partnerinnen.

Der Club wuchs zwischenzeitlich auf elf Mitglieder. „Leider verstarben viel zu früh vier Kameraden“, teilt Siegfried Hausmann in einem Pressetext mit. Jetzt sind die Wanderer zu siebt unterwegs. Horst Reimers, Johann Hansemann und Wolfgang Kunat kamen im Laufe der Jahre hinzu.

Obwohl Individualismus großgeschrieben wird, geht es nicht ohne einige grundsätzliche Regeln, schildert Hausmann. Zum Beispiel: „Schlechtes Wetter gibt es nicht – es wird gewandert, egal unter welchen Bedingungen.“

In Sachen Tagesstart herrscht Disziplin. Eisern kurz vor 9 Uhr geht es los. Wanderwart Horst Reimers ist mit den Vorbereitungen zur Tour betraut. Wohlwissend, dass alle Mitglieder ein Votum über die ausgesuchte Tour abgeben können. Auch Kassenwart Johann Hansemann hat ein gewichtiges Wort mitzureden.

Die Wanderer treffen sich auch jenseits der Wanderwege: Grillabend, Weihnachtsfest, Geburtstage und der monatliche Klönschnack im „Treffpunkt“ halten das Clubleben im Gange.

Viele Gegenden in Deutschland haben die Wanderfreunde schon erwandert. Zur Jubiläums-Tour ging es nach Mittenwald zu einem pensionierten Major der Gebirgsjäger, der die Wanderer mit Tipps über Bergtouren unterstützte. Auch über den G7-Gipfel, der in der Nähe Mittenwalds im Schloss Elmau abgehalten wurde, konnte er berichten.

Für die kommenden Jahre, sofern es die Gesundheit der Wanderer zulässt, hat sich die Gemeinschaft wieder einige Kilometer vorgenommen.

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