Personal für die Senioren

Bassumer Seniorenberatungsstelle Thema im Sozial-Ausschuss

Bassum - Seit sechs Jahren gibt es in Bassum die Seniorenberatungsstelle. Von Anfang an wurde das Angebot gut angenommen – doch mittlerweile ist die Nachfrage derart groß, dass die Verwaltung überlegt, eine zusätzliche Kraft einzustellen, um Ursel Born zu entlasten.

Mit diesem Thema beschäftigen sich am Donnerstag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Familie in der Alten Oberförsterei in Neubruchhausen.

Verwaltung schlägt 12-Stunden-Stelle vor

Die Verwaltung schlägt vor, eine zusätzliche Stelle mit einer Wochenarbeitszeit von 12 Stunden einzustellen. Diese soll vor allem Ursel Born unterstützen. Wie aus der Beschlussvorlage hervorgeht, hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht nur die Zahl der Beratungen erhöht (Anstieg um 68 Prozent), sondern auch die Anzahl der Hausbesuche. Born unterstützt unter anderem den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bei der Einstufung der Pflegestufe. „Diese Besuche haben sich in den vergangenen zwei Jahren mindestens verdoppelt“, heißt es in der Vorlage. Born listet für 2016 103 Fälle von häuslicher Hilfe und Beratung auf. Das sind 140 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr.

Die Beratungen sind vielfältig und zeitintensiv: Fragen zur Pflegeversicherung, Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, Kostenermittlungen sowie Beratungen zu Vollmachten und Patientenverfügungen sind nur einige der Aufgaben.

Bisher wurde Born während ihrer Abwesenheit von verschiedenen Mitarbeitern des Rathauses vertreten, die den Telefondienst übernommen haben. Das ist keine Dauerlösung. Die zusätzliche Kraft soll Abhilfe schaffen.

Live-Action-Rollenspiele für Jugendliche denkbar

Für November plant die Verwaltung zudem eine Gesprächsrunde mit Senioren, um herauszufinden, ob sie mit dem Angebot der Beratungsstelle zufrieden sind und ob sie eventuell Verbesserungsvorschläge haben. Ein Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Jugendlichen der Stadt wurden bereits gefragt, was sie über ihre Einrichtung denken, und was sie sich wünschen. Nun lässt die Verwaltung Taten folgen und schlägt vor, für nächstes Jahr 125.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit 100.000 Euro soll der Innenbereich des Jugendhauses aufgehübscht werden (Decke, Fußböden, Beleuchtung, Neugestaltung Eingang); 25.000 Euro sind für weitere Anschaffungen vorgesehen. Die Jugendlichen wünschen sich unter anderem Werkbänke, um kleinere Reparaturen tätigen zu können. Jugendhausmitarbeiter Andreas Storn möchte Live-Action-Rollenspiele anbieten, Hilke Bald schwebt eine Kunstgruppe vor. Für beides benötigen sie Materialien. Um künftig gemeinsam kochen zu können, soll zudem die Küche entsprechend ausgestattet werden.

Neben dem Konzept Jugendhaus wird der geplante Krippenanbau an der Kita in Neubruchhausen Thema im Ausschuss sein.

al

Rubriklistenbild: © dpa

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